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Zwei Spieltage vor Hauptrundenschluss geht es in der Penny DEL um die Play-off-Platzierungen. Eine der spannenden Fragen: Wer bleibt auf Platz sechs und kommt direkt in die Play-offs? Wer wird Siebter und muss in die Pre-Playoffs? Berlin und Bremerhaven kämpfen um die begehrte direkte Play-off-Qualifikation. Doch das Zünglein an der Waage könnte der abgeschlagene Tabellenletzte und Absteiger, die Eislöwen aus Dresden sein.
Sie gaben zuletzt mit Travis Turnbull, Andrew Yogan, C.J. Suess wichtige Stammspieler ab. Man steht ohnehin als Absteiger fest und spart Gehaltskosten. Doch ich meine: Das ist Wettbewerbsverzerrung!
Eine Play-down-Runde muss her
Bremerhaven spielt am Sonntag gegen Dresden und hat im Fernduell mit Berlin um die direkte Play-off-Quali praktisch ein „Freilos“. Suess wechselte zum Spitzenreiter der DEL2 nach Krefeld, was eine Verstärkung im Aufstiegskampf bedeutet. Turnbull schloss sich Zweitligist Kaufbeuren an. Der ESVK ist Schlusslicht der 2. Liga und kämpft gegen den Abstieg. Auch das hat ein Geschmäckle.
Wie kommt man aus dem Teufelskreis von Spielerabgaben während der Saison heraus?
Ein neuer Modus muss her. Man sollte wieder eine Play-down-Runde (11. gegen 14. und 12. gegen den 13.) um den Abstieg aus der DEL einführen. Dann gibt nämlich niemand einen Spieler freiwillig ab. Das verhindert insbesondere im Schlussspurt der Ligen eine Wettbewerbsverzerrung.
Übrigens: Eisbären-Trainer Serge Aubin wollte sich zu einem neuen Modus in der Liga am Rande des DEL-Spiels der Eisbären gegen Mannheim, welches 4:2 für die Berliner endete, nicht äußern, sagte nur soviel: „Wir konzentrieren uns nur auf uns und schauen auf Sonntag und das Spiel gegen München.“
Die Berliner müssen die Partie gegen die starken Bayern erfolgreich gestalten, wollen sie den begehrten sechsten Platz, der zur direkten Teilnahme an den Viertelfinal-Playoffs berechtigt, behalten. Hauptkonkurrent Bremerhaven spielt ja bekanntlich gegen Dresden…
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Quelle: BILD20.02.2026