• GBP/USD setzt seinen Abwärtstrend am vierten Tag in Folge angesichts anhaltender USD-Käufe fort.
  • Inflationsängste dämpfen die Wetten auf Zinssenkungen der Fed und stützen den USD inmitten geopolitischer Spannungen.
  • Die enttäuschenden makroökonomischen Daten aus dem Vereinigten Königreich belasten das GBP und tragen zum Intraday-Rückgang bei.

Das Währungspaar GBP/USD fällt am vierten Tag in Folge nach einem intraday Anstieg in den Bereich von 1,3370 am Freitag. Die Verkaufsneigung nimmt zu als Reaktion auf überwiegend enttäuschende makroökonomische Daten aus dem Vereinigten Königreich, die zusammen mit einem insgesamt stärkeren US-Dollar (USD) die Kassakurse unter die Marke von 1,3300 während der frühen europäischen Sitzung ziehen.

Ein Bericht des UK Office for National Statistics zeigte, dass das Wirtschaftswachstum im Januar stagnierte und die Schätzungen für einen Anstieg um 0,2% verfehlte, nachdem im Vormonat ein Anstieg von 0,1% verzeichnet wurde. Darüber hinaus sank die monatliche Industrieproduktion im Januar um 0,1% MoM, während die Produktionszahlen im verarbeitenden Gewerbe im gleichen Zeitraum um 0,1% stiegen. Die Daten belasten das Britische Pfund (GBP) erheblich und ziehen das GBP/USD-Paar an die untere Grenze der wöchentlichen Spanne.

Andererseits gewinnt der USD, gemessen am US Dollar Index (DXY), weiterhin an positiver Dynamik und erreicht ein neues Hoch seit Ende November, da die Erwartungen bestehen, dass ein kriegsbedingter Anstieg der Inflation die Federal Reserve (Fed) zwingen würde, die Zinssenkungen zu verzögern. Darüber hinaus belasten die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten weiterhin die Stimmung der Anleger und begünstigen den sicheren Hafenstatus des Greenbacks. Dies erweist sich als ein weiterer Faktor, der Druck auf das GBP/USD-Paar ausübt und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren kurzfristigen Abwertungsbewegung unterstützt.

Händler warten nun auf die Veröffentlichung des US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE), der später während der nordamerikanischen Sitzung fällig ist. Der US-Wirtschaftskalender enthält auch Daten zu den Aufträgen für langlebige Güter, JOLTS-Daten zu offenen Stellen sowie den vorläufigen Michigan Consumer Sentiment und Inflationsindex. Der Fokus bleibt jedoch auf geopolitischen Entwicklungen, die weiterhin den USD antreiben und dem GBP/USD-Paar einen neuen Impuls in Richtung Wochenende verleihen werden.

(Diese Geschichte wurde am 13. März um 09:31 GMT korrigiert, um zu sagen, dass die monatliche Industrieproduktion im Januar um 0,1% MoM sank, nicht um 0,2%, und dass der DXY ein neues Hoch seit Ende November erreicht, nicht seit Januar.)

Wirtschaftsindikator

Bruttoinlandsprodukt (MoM)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das vom Office for National Statistics sowohl monatlich als auch vierteljährlich veröffentlicht wird, misst den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die im Vereinigten Königreich innerhalb eines bestimmten Zeitraums produziert wurden. Es gilt als zentraler Indikator für die wirtschaftliche Aktivität des Landes. Der MoM-Wert (Month-over-Month) vergleicht die wirtschaftliche Entwicklung eines Monats mit der des Vormonats. In der Regel wird ein Anstieg dieses Werts als bullishes Signal für das Pfund Sterling (GBP) gewertet, während ein Rückgang tendenziell als bärisch gilt.

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Letzte Veröffentlichung:
Fr März 13, 2026 07:00

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Quelle:

Office for National Statistics