
AUDIO: Nachrichten 10:00 Uhr – 11.03.2026 (4 Min)
Stand: 15.03.2026 07:25 Uhr
In Kiel wird heute eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Rund 5.000 Menschen müssen au diesem Grund vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Die B76 wird zwischen Kiel und Eckernförde teilweise gesperrt.
In Teilen von Kiel-Ravensberg sowie Suchsdorf und Kronshagen müssen heute rund 5.500 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Grund ist die Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe im Stadtteil Suchsdorf.
Der Blindgänger liegt in etwa drei Metern Tiefe in der Nähe eines Wohngebiets nahe der Kieler Uni. Laut Polizei müssen bis 10 Uhr alle Wohnungen und Häuser geräumt sein. Für alle, die nicht wissen wohin, steht eine Ersatzunterkunft im Ernst-Barlach-Gymnasium bereit.
Notaufnahme der Lubinus-Klinik geschlossen
Im betroffenen Sperrgebiet liegt ein Teil des Unigeländes – unter anderem die Schwimmhalle, der Sportplatz und die Bibliothek. Am Rand des Sperrgebiets ist die Lubinus-Klinik ebenfalls betroffen. Allerdings werden laut einem Kliniksprecher nur Patienten von der Westseite der Klinik verlegt. Die Notaufnahme ist geschlossen.
Bombenentschärfung in Kiel: Das kommt auf Pendler zu
Während der Kampfmittelräumdienst arbeitet, wird die B76 zwischen dem Holsteinknoten und dem Steenbeker Weg gesperrt. Der Steenbeker Weg ist am Vormittag zwischen der B76 und der Projensdorfer Straße nur einspurig befahrbar. Der Bahnverkehr auf der Strecke Kiel-Eckernförde ist von der Sperrung nicht betroffen, einige Busse der KVG Kiel werden umgeleitet.

Staus, Baustellen, Gefahren-Hinweise: Meldungen zum Verkehr für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Etwa 12.000 Menschen mussten den Bereich um den Fundort im Industriegebiet verlassen. Viele wurden liegend transportiert.
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