Frankfurt (Oder) teilte auf Anfrage mit, die Stadt prüfe derzeit, welche Optionen für die Stadt zur Müllvermeidung am praktikabelsten seien. „Was aber jetzt schon deutlich wird: Ohne zusätzliches Personal und damit zusätzliche Kosten wird die Verpackungssteuer kaum umsetzbar sein“, hieß es.
Die Stadt Oranienburg (Oberhavel) bewertet die Möglichkeit zur Erhebung einer Verpackungssteuer positiv. „Eine Verpackungssteuer kann den Müll in öffentlichen Mülleimern, auf der Straße und in Parks reduzieren sowie zusätzliche Einnahmen für die Stadtkasse generieren.“ Eine abschließende Entscheidung zu einer Einführung habe die Stadt bislang aber nicht getroffen. „Es ist genau zu prüfen, ob der hohe Verwaltungsaufwand für die Erhebung und Durchsetzung der Steuer in einem guten Verhältnis zum Ergebnis steht.“
Die Stadt Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) erklärte, sie halte vielmehr eine eindeutige Position und Vorgaben auf Bundesebene dazu für wünschenswert.