Die Insel Taiwan gilt als wichtigster Halbleiter-Standort weltweit. Visualisierung: KI Gemini, Prompt: Heiko Weckbrodt
Dresdner Delegation bricht heute nach Taipeh auf
Dresden/Taipeh, 15. Januar 2026. Sachsen und Taiwan wollen nach der TSMC-Ansiedlung in Dresden enger kooperieren kooperieren – in der Mikroelektronik, Digitalisierung, Bildung und anderen Sektoren. Mit diesem Ziel bricht heute auch eine Dresdner Delegation nach Taipeh auf: Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sowie mehrere Stadträte und Amtsleiter wollen dort an zwei internationalen Städteforen in Taipeh und Kaohsiung teilnehmen, eine ständige sächsische Vertretung in Taiwan unterstützen und eine Vereinbarung mit der Stadt Taipeh abschließen. Daurauf hat die Stadtverwaltung hingewiesen.
„Für die weitere erfolgreiche Entwicklung unserer von der Mikroelektronik geprägten Wirtschaft ist eine kontinuierliche Präsenz hochrangiger Vertreter aus Dresden und dem Freistaat Sachsen in Taiwan unerlässlich“, ist Dirk Hilbert überzeugt. „Taiwan ist zudem ein globaler Vorreiter bei Smart-City-Lösungen, was uns neue Inspiration für die Projekte in Dresden geben wird.“ Ein Hintergrund: Dresden war zuletzt im „Smart City“-Index der Städte mit dem höchsten Digitalisierungsgrad in Deutschland deutlich abgesackt – will sich in diesem Jahr aber mit Pilotprojekten um die neue europäische Digitalbrieftasche sowie weiteren Vorhaben wieder ins Spitzenfeld navigieren.
In Taipeh spricht der Oberbürgermeister auf dem „Net Zero City Leaders Summit“ und dem „Taipei International Cities Forum“ über „Klimaresilienz“, nachhaltige Stadtentwicklung und Zukunftsprojekte wie die Eudi-Wallet. Außerdem will er eine Vereinbarung zwischen den Städten Dresden und Taipeh unterschreiben. In der taiwanesischen Hauptstadt ist Dresden bereits durch ein Verbindungsbüro der TU Dresden in Taipeh vertreten.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quellen: LHD, Oiger-Archiv

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