• Schüler der Grundschule Blomendal sammelten bei den Bremer Aufräumtagen Unrat; Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte unterstützte sie und beantwortete ihre Fragen.
  • Bremens Bürgermeister nahm mit einer vierten Klasse an der Sammlung teil und betonte, dass solche Aktionen wichtig seien. Die Bremer Stadtreinigung stellt Zubehör und organisiert die Sammelstellen.
  • Laut Bremer Stadtreinigung gab es bei den letzten Aufräumtagen 2025 einen Anmelderekord; insgesamt wurden über 21 Tonnen Müll gesammelt, sieben Tonnen mehr als im Jahr zuvor.

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Bereitwillig stellte sich Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte den Fragen der Kinder in der Grundschule Blomendal. Sie wollten wissen, wie alt er ist, ob er Kinder hat und vor allem, wie groß er ist. Denn mit fast zwei Metern Länge überragte er die vielen Personen, die sich zur großen Müllsammelaktion in der Schule eingefunden hatten.

Jedes Jahr veranstaltet die Bremer Stadtreinigung (DBS) die Aufräumtage, bei denen Tausende von Freiwilligen weggeworfenen Müll im Stadtgebiet sammeln. Kitas, Schulklassen, Vereine, Unternehmen oder Nachbarschaftsgruppen im gesamten Stadtgebiet nehmen daran teil. Der anfallende Müll wird anschließend bei einer Sammelstelle der Bremer Stadtreinigung abgegeben, die auch das Zubehör stellt.

In diesem Jahr streifte sich auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte eine gelbe Leuchtweste über, nahm Greifzange und Müllbeutel in die Hand und zog mit einer vierten Klasse der Grundschule Blomendal durch den Stadtteil, wobei die lange Mühlenstraße einen Sammelschwerpunkt bildete. „Ich mache gern solche Aktionen mit“, sagt Andreas Bovenschulte, der sich bei den Aufräumtagen in diesem Jahr auf die Grundschule in Blumenthal beschränkte.

Einsatz der Umweltwächter wirkt positiv

„Unsere Schule ist jedoch nicht nur bei den Aufräumtagen aktiv, die Schüler machen auch gemeinsam mit dem Hausmeister regelmäßig den Schulhof sauber“, sagt Schulleiterin Maribel Ramirez. Entsprechend wenig hatten die Kinder am Startpunkt ihrer Sammelroute zu tun: Auf dem Schulhof war kaum Müll zu finden. Doch schon wenige Meter weiter, an einer Litfaßsäule in der Mühlenstraße, lagen massenhaft Zigarettenkippen, die von den Kindern mit kleinen Handgreifern in die Müllbeutel gelangten. In der Nebenstraße Am Langenfeld vermischte sich ein großer Haufen Laub mit einer großen Menge Müll, der neben den schwarzen Mülltonnen lag. Hier kamen die Besen der Umweltwächter zum Einsatz, die seit Kurzem wieder in Bremen-Nord tätig sind, denn die Müllmenge war für die kleinen Tüten der Kinder viel zu groß.

„Seitdem die Umweltwächter auch in Blumenthal wieder im Einsatz sind, hat sich das Müllproblem spürbar verringert“, sagt Blumenthals Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich, der beim Aufräumtag in der Grundschule auch dabei war. Er freute sich, dass in diesem Jahr sämtliche Schulen in Blumenthal mitmachen, aber auch Kitas, viele Vereine und freiwillige Helfer.

Bei den letzten Aufräumtagen 2025 gab es laut Bremer Stadtreinigung einen erneuten Anmelderekord: Im Vergleich zu 2024 beteiligten sich rund 8000 Menschen mehr an der Aktion. Insgesamt gingen über 31.500 Bremerinnen und Bremer an beiden Tagen los, um ihre Stadt sauberer zu machen.

Auch das Ergebnis aus 2025 konnte sich sehen lassen: Beim Bremer Frühjahrsputz kamen mehr als 21 Tonnen Müll zusammen – ganze sieben Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Besonders erfreulich sei, dass immer mehr Gruppen mitmachen: Schulen, Kitas, Vereine, viele Privatpersonen und vor allem auch Bremer Unternehmen, die ihre Anmeldezahlen sogar verdoppelt haben.

Während der Sammeltour durch Blumenthal war vielen Kindern der enorme Eifer beim Müllsammeln anzusehen. Sogar der große Aschenbecher draußen am Aden-Backhaus wurde saubergemacht, und die Kinder stürzten sich auf die großen Mengen von Kronkorken, Kippen und kleinem Plastikmüll neben dem Netto-Discounter in der Mühlenstraße.

Die Kinder haben nicht nur Müll auf den Straßen gefunden, wie sie Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich (links) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte zeigen.

Die Kinder haben nicht nur Müll auf den Straßen gefunden, wie sie Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich (links) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte zeigen.

Foto:
Jakob Richter

Unter all dem Unrat kam jedoch auch mal Erfreuliches zutage: Ein Mädchen fand das leere Gehäuse einer Schnirkelschnecke und zeigte es begeistert der Klassenlehrerin.

Doch an der Johann-Hoppe-Straße sah es auf einem Privatgrundstück wirklich übel aus: Hinter dem Zaun lag der Boden zwischen wuchernden Brombeersträuchern voller Müll, teilweise schon in Zersetzung begriffen. „Da dürfen die Kinder nicht hin, aber die Umweltwächter auch nicht“, sagt Oliver Fröhlich. Auf solchen Privatflächen ist der Eigentümer verpflichtet, den Müll in den vorgesehenen Tonnen oder über die Recyclinghöfe der Bremer Stadtreinigung zu entsorgen – im Rahmen der Bremer Aufräumtage kann auf Müll dieser Art nicht zugegriffen werden.

Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.

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