Newsblog zur US-Politik

Iran-Krieg: Trump-Regierung gefällt Berichterstattung nicht

Aktualisiert am 16.03.2026 – 00:23 UhrLesedauer: 20 Min.

Donald Trump (r.) spricht mit Brendan Carr (Archivbild).Vergrößern des Bildes

Donald Trump (r.) spricht mit Brendan Carr (Archivbild). (Quelle: Brandon Bell/AP/dpa)

Donald Trump will ein Provisorium an seinem Amtssitz beenden. Eine US-Behörde kritisiert die Medien. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Wegen der Berichterstattung über den Iran-Krieg erhöht die US-Medienaufsicht den Druck auf Rundfunksender. Wer Falschnachrichten verbreite, dem drohe ein Lizenzverlust, schrieb Brendan Carr, Chef der Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC), auf X. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump über die Berichterstattung einiger US-Medien zum Iran-Krieg beschwert.

„Sender, die Falschmeldungen und verzerrte Nachrichten verbreiten – auch als „Fake News“ bekannt –, haben jetzt noch die Chance, ihren Kurs zu korrigieren, bevor die Verlängerung ihrer Lizenzen ansteht“, schrieb Carr. Konkrete Medien nannte er nicht. „Das Gesetz ist klar. Sender müssen im öffentlichen Interesse handeln und tun sie das nicht, werden sie ihre Lizenzen verlieren.“ Ein „Kurswechsel“ liege im eigenen Interesse der Medien, da das Vertrauen der Öffentlichkeit schwinde. „Und wir können das nicht zulassen.“

Die FCC vergibt in den USA Sendelizenzen für Fernsehen und Hörfunk. Als Gegenleistung für eine „wertvolle Lizenz zum Betrieb eines Senders über die öffentlichen Funkfrequenzen“ seien TV- und Radiostationen verpflichtet, dem „öffentlichen Interesse“ zu dienen, schreibt die Behörde auf ihrer Internetseite. Bei der Vergabe von Lizenzen geht die Behörde traditionell eigentlich neutral vor. Inhaltliche Zensur darf sie nicht betreiben. Seit Jahren habe die FCC keine Lizenzverlängerung verweigert, schreibt der Sender CNN.

Donald Trump wollte Stärke demonstrieren und versprach einen schnellen Sieg gegen den Iran. Doch der Krieg folgt nicht den Regeln von Truth Social. Jetzt bittet ausgerechnet jener Präsident um Hilfe, der die Verbündeten außen vor ließ. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Neben einem pompösen Ballsaal will US-Präsident Donald Trump auch ein unterirdisches Besucherzentrum am Weißen Haus in Washington errichten lassen. Dort sollen Touristen, Reisegruppen und Besucher von Großveranstaltungen künftig die obligatorischen Sicherheitskontrollen durchlaufen, bevor sie das Gelände der Regierungszentrale in der US-Hauptstadt betreten dürfen. Pläne für das Bauprojekt, das im August beginnen und zwei Jahre dauern soll, wurden am Freitag bei der zuständigen Planungskommission eingereicht und im Internet veröffentlicht.

Die mehr als 3.000 Quadratmeter große Anlage soll ein Dauerprovisorium beenden, das weder zu den Anforderungen der heutigen Zeit noch zum Geschmack des Präsidenten zu passen scheint, der eher opulente Optik bevorzugt. Derzeit müssen Besucher bei der Sicherheitskontrolle containerartige Wachposten und Zelte passieren, um auf das Gelände des Regierungssitzes zu gelangen. Gerade bei Großveranstaltungen kann es dabei zu langen Warteschlangen kommen, die auch optisch zu stören scheinen.