In den Bayerischen Voralpen

Frühlingswanderung zum Hirschhörnlkopf

Aktualisiert am 16.03.2026 – 02:26 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Hirschhörnl in Oberbayern: Auf diesem Aussichtsberg kann man die Wandersaison im Frühjahr eröffnen. (Quelle: Christa Eder via www.imago-images.de/imago)

Auch wenn man hier selten allein ist: Der Aussichtsgipfel südlich von München ist ein erholsamer Ort-mit viel Weitsicht.

Diese Wanderung auf den 1.515 Meter hohen Hirschhörnlkopf ist ein gutes „Warm Up“, um die Ausrüstung aus dem Winterschlaf zu holen. Die Tour macht man am besten, wenn der Schnee bereits geschmolzen ist, also an einem Frühlingstag. Da hat man auch viel von der Sonne: Aufgrund der südlichen Hanglage geht man während des Aufstiegs selbst im Wald größtenteils in der Sonne. Die Laufzeit bis zum Gipfel beträgt etwa 2 Stunden.

Sind die Hänge erst einmal schneefrei, ist der Weg auch recht einfach zu bewältigen. Trittsicherheit, Wanderschuhe und witterungsgerechte Kleidung sind trotzdem ein Muss.

Los geht’s auf 790 Metern am gebührenpflichtigen Parkplatz im Dorf Jachenau, das etwa anderthalb Autostunden südlich von München liegt. Zunächst folgt ein Marsch über die flache Forststraße, die nach einer knappen halben Stunde schnell bergauf geht und in den Wald hineinführt. Die Route ist ausgeschildert und anhand der gelben Hinweisschilder gut erkennbar. Im Wald zweigt schließlich rechts der eigentliche Steig ab.

Ab hier führt der schmale, aber gut ausgetretene Pfad in vielen Serpentinen nach oben. Wer im Frühling losmarschiert, sollte auf jeden Fall Wanderstöcke und leicgte Steigeisen mitnehmen: Im Wald kann es bis Ende April Schneereste geben.

Nach etwa anderthalb Stunden führt der Weg aus dem Wald heraus. Der Pfad folgt nun dem grasbewachsenen Rücken des Hirschhörnl, bei gutem Wetter gibt es hier viel Sonne. Dem Wanderweg entlang der Bergflanke folgend, kommt bald die Pfundalm in Sicht: Wer es bis hierher geschafft hat, hat bereits einen Großteil der Höhenmeter bezwungen.

Auf 1.400 Metern lässt sich eine erste Aussicht bewundern. Ab hier führt der Pfad nun geradeaus in Richtung Gipfel. Bis dahin sind es allerdings noch knapp 100 Höhenmeter, die sich um den Grasbuckel winden.

Am Gipfelkreuz angekommen, belohnt eine Rundumaussicht für den recht anstrengenden Aufstieg: Auf der Südseite liegt die vom Gipfel des Staffel eingerahmte Jachenau. Westlich gelegen ist der Jochberg, zu dem es auch einen Übergang gibt. Dahinter kann man die Aussicht auf den Walchensee bewundern. Auf der Ostseite schließlich liegt der Rabenkopf.