Alle, die am Wochenende die Joseph-Kardinal-Frings-Brücke überqueren wollten, mussten einen Umweg planen, denn die auch als Südbrücke bekannte Rheinquerung war komplett gesperrt. Weder Autos, noch der öffentliche Personennahverkehr durften das 780 Meter lange Bauwerk passieren. Lediglich eine Radspur war noch nutzbar. Der Grund: Die Lager, auf denen die Brücke seit mehreren Jahrzehnten ruht, mussten ausgetauscht werden. „Die Lager übertragen das Eigengewicht des Brückenüberbaus und die Belastungen aus dem Verkehr in die Pfeiler. Sie sind so konstruiert, dass sie temperaturabhängige Längenänderungen des Überbaus nicht behindern“, erläutert der Bauträger Straßen NRW.