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Ist dieser Punkt am Ende ganz viel wert? Der 1. FC Magdeburg steht nach dem 1:1 gegen Darmstadt weiter auf dem letzten Platz. Die Wende mit einem Dreier war möglich, doch am Ende blieb es trotz starkem Auftritt nur bei einem Remis.

Magdeburgs Profis glauben an den Sander-Effekt! In der Hinrunde hatten Petrik Sander und Pascal Ibold vor dem Darmstadt-Spiel übernommen, feierten bei ihrem Debüt einen Punktgewinn. Nun gab es wieder einen Punkt gegen die Hessen.

Philipp Hercher im Gespräch mit Kapitän Dominik Reimann (r.)

Philipp Hercher im Gespräch mit Kapitän Dominik Reimann (r.)

Foto: Ronny Hartmann

Außenbahnspieler Philipp Hercher: „Wir haben uns mit dem Trainerteam noch einmal eingeschworen. Es ist eine ähnliche Situation wie in der Vorrunde als sie übernommen haben. Es sind dieselben Gegner, die jetzt kommen und diese Spiele betrachten wir als Endspiele.“

Druck auf Magdeburg wird höher

Im Nachgang an das Spiel in Darmstadt holte der FCM in der Hinrunde noch 13 weitere Punkte. In der Rückrunde auch? Dann stünde der FCM bei 37 Punkten. Ob die am Ende reichen, werden die letzten acht Spieltage zeigen.

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Hercher: „Die Spiele werden weniger. Der Druck wird höher. Das wissen wir. Was der Punkt gegen Darmstadt am Ende wert ist, werden wir sehen. Dass wir im Abstiegskampf sind, ist uns allen bewusst. Wir glauben aber alle daran, dass wir die nötigen Punkte sammeln.“

Dynamo hilft dem FCM

Nächstes Wochenende in Münster steht ein richtiges Abstiegsduell an. Das Hinspiel (2:0) war der erste Sieg unter dem Trainertandem Sander/Ibold. Zudem kassierten die Preußen am Sonntag in Dresden eine böse 0:6-Klatsche. Mit einem Sieg in Münster könnte der FCM an den Preußen vorbeiziehen.

Hercher weiß um die Brisanz: „In der Situation, in der wir jetzt sind, da bekommst du nichts geschenkt. Wir haben auch heute gesehen, dass wir klar die bessere Mannschaft waren. Das sollte uns zeigen, dass wir jeden Gegner schlagen können. Aber wir müssen cleverer sein.“