Aufgrund des großen Interesses an „Borgfeld – Der Film“ veranstaltet der Bürgerverein am kommenden Sonntag, 22. März, eine weitere Vorführung. Dafür wird der Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde in der Katrepeler Landstraße 9 vorübergehend wieder in einen Kinosaal umgewandelt. Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr, Einlass ist ab 14.30 Uhr.

Bei der Premiere im Oktober musste ein Teil der Besucher wieder nach Hause geschickt werden, da es im Gemeindesaal keinen Platz mehr gab. Auch die zweite Veranstaltung war sehr gut besucht – ebenfalls „hoffnungslos überfüllt“, wie die Vorsitzende des Bürgervereins, Sandra Kwijas, es ausdrückt.

In „Borgfeld – Der Film“ erzählen Bewohnerinnen und Bewohner Borgfelds aus ihren persönlichen Erinnerungen über die Entwicklung des Ortes vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Insgesamt enthält der Film 13 Interviews mit Menschen aus dem Stadtteil. „Diese Borgfelderinnen und Borgfelder haben die Nachkriegszeit unmittelbar erlebt – eine Zeit, in der sich Borgfeld vom Dorf zu einem lebendigen Bremer Stadtteil entwickelte, Wiesen zu Wohngebieten wurden und die Straßenbahnlinie 4 das Ortsbild prägte“, erklärt der Bürgerverein.

Gabriela Piontkowski, Johannes Huesmann und Klaus-Peter Fiege hatten den Film mit viel Engagement vorbereitet, umgesetzt und das Material aufwendig bearbeitet. Ihr Ziel war es, Geschichten aus der Vergangenheit für kommende Generationen festzuhalten. Das Ergebnis sei ein sehenswertes Stück Zeitgeschichte. Sie hoffe, dass der Saal wieder „schön voll wird“, sagt Sandra Kwijas. Der Film dauert etwa 80 Minuten, in einer Pause werden Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis angeboten. Eine Anmeldung für die kostenlose Vorführung ist nicht erforderlich.

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