13.35 Uhr: Israel stellt sich auf Fortsetzung des Krieges ein

Israel stellt sich auf eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran für mindestens drei weitere Wochen ein. Die israelische Armee verfügt nach eigenen Angaben über detaillierte Einsatzpläne für die kommenden drei Wochen sowie über weitere Pläne, die darüber hinausreichen. Dies teilte Militärsprecher Nadaw Schoschani am Montag mit. Ziel sei es, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung Israels massiv zu schwächen. Dabei konzentriere man sich auf die Infrastruktur für ballistische Raketen, Atomanlagen und den Sicherheitsapparat. Der Iran signalisierte seinerseits Härte. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Führung in Teheran habe weder um einen Waffenstillstand gebeten, noch Nachrichten mit den USA ausgetauscht.

13.10 Uhr: Verordnung zur Freigabe deutscher Ölreserven soll bis Dienstag unterzeichnet sein

Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, am Montag oder Dienstag werde die Verordnung zur Freigabe eines Teils der deutschen Ölreserven unterzeichnet. Danach könne das Öl auf dem Markt angeboten werden. Es liefen noch Gespräche, wo der Bedarf vor allem bestehe und entsprechend Öl freigegeben werde. Es gehe insgesamt um rund 2,65 Millionen Tonnen Öl.

12.40 Uhr: Pistorius – Keine deutschen Kriegsschiffe zur Sicherung der Straße von Hormus

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus zurückgewiesen. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin. Pistorius betonte die besondere Aufgabe der Nato-Partner für den Schutz des eigenen Bündnisgebiets.

12.25 Uhr: EU sucht nach diplomatischer Lösung für die Blockade der Straße von Hormus

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer diplomatischen Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. Dieses ermöglicht den sicheren Export von Agrargütern aus ukrainischen Häfen. Kallas habe mit UN-Generalsekretär Guterres darüber gesprochen, ob sich die Initiative auf die Golfregion übertragen lasse.

11.55 Uhr: Wadephul erteilt Nato-Einsatz vor Irans Küste klare Absage

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage erteilt. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagte der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen. 

11.50 Uhr: London unterstützt humanitäre Hilfe im Libanon

Großbritannien stellt fünf Millionen Pfund (rund 5,8 Millionen Euro) für humanitäre Organisationen im Libanon bereit. Das Geld solle dazu beitragen, einige der mehr als 800.000 Menschen zu unterstützen, die durch Israels Offensive gegen die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon vertrieben wurden, sagte Außenministerin Yvette Cooper am Montag. Die Menschen sollten Nahrungsmittel, Wasser und Unterkünfte erhalten.

Die Hisbollah hatte sich kurz nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran an die Seite Teherans gestellt und beschießt Israel seit Anfang März nach einer längeren, aber brüchigen Waffenruhe mit Raketen. Israel reagiert mit Gegenschlägen.

11.21 Uhr: Iran will Schiffen unbeteiligter Staaten Durchfahrt durch Meerenge gestatten

Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg mit den USA und Israel beteiligt sind, dürfen nach Angaben des iranischen Außenministeriums die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer, erklärt Außenminister Abbas Aragtschi nach einem Bericht der Nachrichtenagentur SNN. Er bekräftigt, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. „Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann“, sagt der Minister.

11.01 Uhr: Nahost-Konflikt gefährdet deutsche Konjunkturerholung

Der Krieg im Nahen Osten bremst nach Einschätzung der Bundesregierung die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Die damit verbundenen drastischen Preissteigerungen bei Rohöl und Erdgas belasteten die Entwicklung, heißt es am Montag im Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums. „Der Erholungsprozess bleibt angesichts der externen Risiken fragil.“ Es bestehe das Risiko für einen Rückschlag bei der erwarteten Konjunkturerholung. Dies sei abhängig von der Dauer des Konflikts beziehungsweise „der faktischen Sperrung der Straße von Hormus sowie möglichen längerfristigen Beeinträchtigungen der dortigen Produktionskapazitäten bei Öl und Gas“, erklärte das Ministerium. Die Wirtschaft habe bereits Anfang 2026 an Dynamik verloren, nachdem sie sich Ende 2025 noch belebt hatte.

10.59 Uhr: Miliz im Irak behauptet, sechs US-Soldaten getötet zu haben

Eine mit dem Iran verbündete Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es bislang keine Informationen zu dem Vorfall.

Das Medienbüro der irakischen Streitkräfte erklärte, es habe am Abend Angriffe mit fünf Raketen auf die Gegend rund um den Flughafen gegeben. Mehrere Sicherheitskräfte, Flughafenmitarbeiter und ein Ingenieur seien verletzt worden. Einige der Raketen seien auf dem Flughafengelände niedergegangen.

10.50 Uhr: Wadephul sieht Lage für Zivilbevölkerung im Libanon als dramatisch an

Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Situation der Zivilbevölkerung im Libanon als besorgniserregend an. „Dort ist die Lage dramatisch“, sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Es gebe in dem Land mittlerweile fast 800.000 Binnenvertriebene. „So klar es ist, dass sich Israel gegen den Raketenbeschuss durch die Hisbollah verteidigen muss, so wichtig ist es gleichzeitig, die Zivilbevölkerung zu schonen“, sagt Wadephul und fügt hinzu: „Um die Not zu lindern, habe ich entschieden, ein Soforthilfepaket in Höhe von 188 Millionen Euro zu schnüren.“

10.48 Uhr: Wadephul mahnt Israel und USA zu Definition von Kriegszielen

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert mehr Informationen der USA und Israels über den weiteren Verlauf des Krieges gegen den Iran. „Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten. Hier brauchen wir mehr Klarheit“, sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. Erst dann könne man in eine nächste Phase gehen, um eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen, sagt Wadephul.

10.46 Uhr: Reiche gegen noch weitergehende Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist gegen eine weitere Regulierung der Tankstellenpreise wie in Österreich. Das dortige Modell, nur noch drei Mal die Woche Preiserhöhungen zuzulassen, könne zu hohen Aufschlägen führen und damit nicht den gewünschten Effekt erreichen. „Das kann nicht im Interesse der Kunden sein“, sagte die CDU-Politikerin am Montag in Brüssel vor Beratungen der europäischen Energieminister. Reiche forderte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf, sich genau anzuschauen, was der Staat an der aktuellen Situation mit sprunghaft gestiegenen Benzinpreisen an den Tankstellen verdiene. Es sei die Aufgabe des Finanzministers, Aufschläge über Energiesteuern gerechter zu verteilen.

10.38 Uhr: Israelischer Minister – Eskalation im Iran-Krieg möglich

Der israelische Sport- und Kulturminister Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Iran-Kriegs für möglich. „Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte“, sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. „Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein.“ Die Lage sei dynamisch, sagte der Politiker mit Blick auf den Krieg im Iran sowie mit der Hisbollah im nördlichen Nachbarland Libanon.

Weiter sagte er, dass der Krieg noch viele Wochen dauern könne. Auch der israelische Militärsprecher Effie Defrin hatte zuletzt gesagt, die Armee plane den Krieg noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. In einem Interview des US-Senders CNN erklärte er, Israels Militär habe zudem „weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus“.

10.26 Uhr: Iranische Medien melden Explosionen in Teheran

Iranische Medien haben eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran gemeldet. Im Osten der Stadt seien nach israelisch-amerikanischen Angriffen Explosionen zu hören gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Das staatliche Fernsehnetzwerk SNN meldete Explosionen an mehreren Orten in der Millionenmetropole.

09.58 Uhr: In Teilen Israels beginnt trotz des Kriegs wieder normaler Schulunterricht

Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs haben in einigen Teilen Israels die Schulen wieder für Präsenzunterricht geöffnet – insbesondere im Süden des Landes. In den großen Städten wie Jerusalem und Tel Aviv blieben sie am Montag zunächst weiter geschlossen. Sie könnten aber im Laufe der Woche schrittweise geöffnet werden, soweit ausreichend Schutzräume zur Verfügung stünden, hieß es vonseiten der staatlichen Schulbehörde.

09.40 Uhr: Kallas nennt zwei Möglichkeiten für EU-Einsatz an Straße von Hormus

Die Europäische Union erwägt nach Angaben ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas zwei Arten von Marineeinsätzen, um die vom Iran praktisch blockierte Meerenge von Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Die EU könne ihre Operation „Aspides“ zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer auf den Persischen Golf ausweiten, sagte Kallas am Montag vor einem EU-Außenministertreffen.

Die zweite Möglichkeit sei, eine „Koalition der Willigen“ zu bilden, zu der die Mitgliedstaaten der Lage entsprechend militärische Mittel beisteuern könnten. „Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können“, sagte Kallas. Steigende Preise für Energie und Düngemittel hätten den Iran-Krieg zu einem vordringlichen Thema gemacht.

09.36 Uhr: Iran erklärt Stützpunkte für Versorgung von US-Flugzeugträger zu Zielen

Der Iran betrachtet Logistik- und Servicezentren für den US-Flugzeugträger „USS Gerald Ford“ und den dazugehörigen Marineverband als militärische Ziele. Der Flugzeugträger im Roten Meer stelle eine Bedrohung für die Islamische Republik dar, sagt Ebrahim Solfaqari, Sprecher des zentralen Kommandos der Streitkräfte. Entsprechend seien die Versorgungseinrichtungen für den Marineverband ins Visier genommen worden, heißt es in einem Video der Nachrichtenagentur Fars.

09.21 Uhr: Israel – Haben Flugzeug von Irans getötetem Oberhaupt zerstört

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein Flugzeug des getöteten iranischen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei zerstört. Der Angriff habe in der Nacht am Flughafen Mehrabad in Teheran stattgefunden. Die Maschine sei von hochrangigen Regierungsvertretern und Militärs für Reisen im In- und Ausland sowie zur Koordinierung mit verbündeten Staaten genutzt worden, teilt die Armee weiter mit. Der Flughafen Mehrabad wird sowohl zivil als auch militärisch genutzt.

09.08 Uhr: Ölverladung nach Drohnenangriff auf Industriegebiet im Emiraten gestoppt

Nach einem Drohnenangriff bricht in der Öl-Industriezone Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Feuer aus. Die Ölverladung am Hafen wird Insidern zufolge ausgesetzt. Die Feuerwehr versucht nach Angaben des Medienbüros des Industriekomplexes, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Berichte über Opfer liegen demnach zunächst nicht vor.

08.55 Uhr: China reagiert reserviert auf Trump-Forderung zur Straße von Hormus

China reagiert zurückhaltend auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, sich an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Wegen der derzeitigen Situation stehe man in Kontakt mit allen Seiten, erklärt das Außenministerium in Peking. Man sei einer Deeskalation der Lage verpflichtet. Zur Drohung Trumps, den geplanten China-Besuch zu verschieben, sagt Ministeriumssprecher Lin Jian, man spreche mit den USA über die Besuchspläne. Die Diplomatie auf Ebene der Staatschefs spiele eine unersetzliche Rolle für die strategische Ausrichtung der Beziehungen.

08.35 Uhr: Japan startet Freigabe von Teil der Ölreserven

Japan hat mit der Freigabe von Teilen der strategischen Ölreserven begonnen. Nach einer am Montag erschienen Bekanntmachung im Amtsblatt des Landes wird der Stand der Ölreserven „gesenkt“ – dieser Vermerk verpflichtet die Verwalter der Vorräte, einen Teil des Öls freizugeben, um der neuen Vorgabe zu entsprechen. Ein Regierungssprecher sagte, das Land werde Erdöl des Privatsektors in Höhe des Bedarfs von 15 Tagen freigeben. 

Die Mitglieder der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hatten in der vergangenen Woche die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen, um den durch den Iran-Krieg ausgelösten Preisanstieg abzufedern.

08.28 Uhr: EU berät über Optionen bezüglich der Straße von Hormus

Die EU-Staaten beraten nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas über Möglichkeiten zur Öffnung der Straße von Hormus. „Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können“, sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

08.09 Uhr: Schule bei Luftangriff im Zentraliran zerstört

Bei einem Luftangriff im Zentraliran ist iranischen Angaben zufolge eine Schule zerstört worden. Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Chomein, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Markasi meldete. Es habe keine Todesopfer gegeben. Mehrere Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden.

Bilder mehrerer iranischer Medien zeigten ein völlig zerstörtes Hauptgebäude hinter dem Eingang des Gymnasiums. Welche Luftwaffe für die Bombardierung verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Der Gouverneur in Markasi sprach von einem Angriff des „zionistisch-amerikanischen Regimes“. Bei weiteren Angriffen in der Provinz seien fünf Menschen getötet worden.

07.30 Uhr: Iran will bombardierte Mädchenschule in Museum umwandeln

Der Iran will die am ersten Kriegstag bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. „Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes registriert und dokumentiert werden“, hieß es in einer Regierungserklärung. Die Schule selbst soll im Gedenken an die Opfer an anderer Stelle neu aufgebaut werden.

Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen.

07.19 Uhr: Israel startet begrenzte Bodenoffensive im Süden des Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine begrenzte Bodenoffensive im Süden des Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Zudem sollten vorgeschobene Posten der israelischen Armee gestärkt werden.

07.14 Uhr: Nach Brand am Flughafen Dubai soll Flugverkehr wieder starten

Ein Drohneneinschlag hat am Flughafen Dubai ein Treibstofflager in Brand gesetzt und den Luftverkehr stundenlang lahmgelegt. Am Morgen starteten und landeten wieder erste Flieger, wie die Fluglinie Emirates mitteilte. Zuvor hatten Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht, es gab demnach keine Verletzten.

06.48 Uhr: Saudi-Arabien – Seit Mitternacht 61 Drohnen abgefangen

Die saudiarabischen Streitkräfte haben seit Montag um Mitternacht nach Angaben aus Riad dutzende Drohnen abgefangen. Bislang seien insgesamt 61 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden, erklärte das saudi-arabische Verteidigungsministerium im Onlinedienst X.

Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte derweil auf X mit, seine Luftabwehrsysteme fingen derzeit Raketen und Drohnen aus dem Iran ab.

05.33 Uhr: Australien will keine Marineschiffe in Hormus-Passage schicken

Australien wird keine Marineschiffe zur Unterstützung in die Straße von Hormus entsenden. Dies teilte Ministerin Catherine King, Ministerin für Infrastruktur und Transport im Kabinett von Premierminister Anthony Albanese, in einem Interview mit dem staatlichen Sender ABC mit. Man sei sich der Bedeutung der Meerenge bewusst, werde sich aber nicht an einer Marine-Mission beteiligen. Australien habe jedoch auf Anfrage der Vereinigten Arabischen Emirate bereits Flugzeuge zur Unterstützung der Verteidigung des Landes bereitgestellt.

05.30 Uhr: Taskforce der Koalition spricht mit Vertretern von Mineralkonzernen

Eine von der Koalition eingesetzte Taskforce berät heute über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise. Dazu werden auch Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Teilnehmen soll zudem der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise hatten Politiker den Mineralölkonzernen „Abzocke“ vorgeworfen. Die Branche wies dies zurück.

Im Vorfeld der Sitzung der Arbeitsgruppe sagte SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, die Monopolkommission habe festgestellt, dass die Preisanstiege bei Diesel und Benzin in keinem europäischen Land höher ausgefallen seien als in Deutschland: „Das sind klare Hinweise auf erhebliche strukturelle Probleme auf dem Mineralölmarkt.“ Dies werde auch bei der Sitzung der Taskforce am Montag Thema sein. „Dort werden wir mit den Mineralölkonzernen Klartext sprechen.“ Die Federführung für die Arbeitsgruppe liegt bei Zorn sowie Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU).

04.44 Uhr: Irans Außenminister nennt Angriffe auf Treibstofflager „Ökozid“

Israelische Angriffe auf Treibstofflager in Teheran stellen nach Auffassung des iranischen Außenminister Abbas Araghtschi aufgrund der langfristigen Gesundheitsrisiken für die Anwohner einen „Ökozid“ dar. Die Angriffe „verstoßen gegen das Völkerrecht und stellen einen Ökozid dar“, erklärte Araghtschi am Montag im Onlinedienst X. Anwohner seien „langfristigen Schäden an ihrer Gesundheit“ ausgesetzt. Außerdem könnte die „Kontamination von Boden und Grundwasser Auswirkungen über Generationen hinweg haben“.

03.47 Uhr: Flugbetrieb in Dubai nach Drohnenvorfall vorübergehend eingestellt

Nach einem Drohnenvorfall ist der Flugbetrieb am internationalen Flughafen von Dubai nach Angaben der Zivilluftfahrtbehörde vorübergehend eingestellt worden. Dies sei eine „Vorsichtsmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit aller Passagiere und Mitarbeiter“, erklärte das Medienbüro der Metropole am Montagmorgen im Onlinedienst X. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht und niemand verletzt worden.

03.05 Uhr: Japan plant vorerst keinen Marine-Einsatz in der Straße von Hormus

Japan plant Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zufolge derzeit keine Entsendung der Marine zum Schutz von Schiffen im Nahen Osten. Es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, sagte Takaichi im Parlament. Die Regierung prüfe weiterhin, was Japan im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten tun könne. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Verbündete aufgefordert, Öltanker in der Straße von Hormus zu schützen. Eine formelle Anfrage der USA liegt Takaichi zufolge jedoch noch nicht vor.

02.53 Uhr: Trump – Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre „schlecht“ für Zukunft der Nato

Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch Nato-Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge „sehr schlecht“ für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. „Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato“, sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“.

Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Er erwarte daher Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.

02.45 Uhr: Trump – Iran angeblich nicht „bereit“ für Abkommen zur Beendigung des Krieges

Der Iran ist nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump nicht „bereit“ für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges. „Ich glaube nicht, dass sie bereit sind. Aber sie sind schon ziemlich nah dran“, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Trump erklärte zudem, es gebe diplomatische Bemühungen, den Krieg zu beenden. „Ja, wir sprechen mit ihnen“, sagte der US-Präsident mit Blick auf die Führung in Teheran.

Zugleich sagte Trump, er sei sich nicht sicher, ob er ein Abkommen zur Beendigung des Krieges schließen wolle. „Zuerst einmal weiß niemand so genau, mit wem man es überhaupt zu tun hat, weil die meisten ihrer Führung getötet wurden“, sagte er. Trump beharrte jedoch darauf, dass „sie verzweifelt ein Abkommen schließen wollen“.

02.28 Uhr: Trump verschärft Druck auf US-Medien wegen Iran-Berichten

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an US-Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung über den Iran-Krieg erneuert. Der Republikaner warf ihnen vor, vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen zu verbreiten – „in enger Abstimmung“ mit dem Iran.

Der Iran sei dabei, den Krieg zu verlieren, und „die linksradikale Presse weiß das ganz genau, verbreitet aber weiterhin falsche Berichte und Lügen“, schrieb der Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Deshalb sei er begeistert, dass die Lizenzen einiger dieser „korrupten und hochgradig unpatriotischen Nachrichten-Organisationen“ nun von der Medienaufsichtsbehörde überprüft würden.

01.54 Uhr: Fünf Verletzte durch Raketenangriff auf Flughafen von Bagdad

Bei einem Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Bagdad sind am Sonntag fünf Menschen verletzt worden. Es seien insgesamt fünf Raketen in Richtung des Flughafens abgefeuert worden, erklärten die irakischen Sicherheitskräfte. Raketengeschosse seien vor allem auf dem Gelände des zivilen Flughafens eingeschlagen, auf dem wegen des Iran-Krieges derzeit aber keine Maschinen starten und landen. Auf dem riesigen Flughafen-Gelände befindet sich auch eine diplomatische Vertretung der USA.

Geschosse schlugen den Angaben zufolge auch nahe des Flughafens bei einer Wasseraufbereitungsanlage und einem Gefängnis ein, in dem Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) inhaftiert sind.

01.44 Uhr: Israelische Armee startet „groß angelegte“ Angriffswelle auf Teheran

Die israelische Armee hat am Montagmorgen nach eigenen Angaben eine „groß angelegte“ Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Dabei werde die Infrastruktur „des iranischen Terrorregimes in Teheran“ ins Visier genommen, teilte die Armee im Onlinedienst Telegram mit.

01.15 Uhr: Feuer nach Drohnenangriff in der Nähe des Flughafens von Dubai

In der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai ist nach einem Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Die Behörden seien mit der Bekämpfung des Brandes befasst, teilte das Medienbüro der Regierung mit.

00.40 Uhr: Saudi-Arabien und VAE – Iranische Angriffe bedrohen regionale Sicherheit

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werten die anhaltenden iranischen Angriffe auf die Golfstaaten als gefährliche Eskalation. In einem Telefonat seien sich Kronprinz Mohammed bin Salman und der Präsident der VAE, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, einig gewesen, dass die anhaltenden Angriffe Irans auf die Länder des Golf-Kooperationsrates (GKR) die Sicherheit und Stabilität der Region bedrohen, berichten saudi-arabische Staatsmedien.

00.30 Uhr: Ausweitung von EU-Marine-Einsatz auf Straße von Hormus unwahrscheinlich

Die Europäische Union (EU) will einem hochrangigen EU-Vertreter zufolge ihren Marine-Einsatz „Aspides“ im Nahen Osten zwar mit mehr Schiffen ausstatten, eine Ausweitung der Mission auf die derzeit blockierte Straße von Hormus gilt jedoch als unwahrscheinlich. Bei einem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Brüssel werde es darum gehen, weitere Mitgliedstaaten zur Bereitstellung von mehr Kapazitäten zu bewegen, sagte der EU-Vertreter, der anonym bleiben wollte, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. „Der Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus in der gegenwärtigen Lage ist eine Entscheidung, die die Minister nicht auf die leichte Schulter nehmen werden“, sagte er weiter.

Jede Änderung des Mandats von „Aspides“ erfordert die einstimmige Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Mission wurde 2024 ins Leben gerufen, um Schiffe im Roten Meer vor Angriffen der Huthi-Rebellen aus dem Jemen zu schützen.

00.28 Uhr: Israel greift Ziele in südlichen Vororten von Beirut an

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe zielten auf „Terror-Infrastruktur der Hisbollah in Beirut“ ab, teilte die israelische Armee am Sonntagabend in Onlinediensten mit.

00.05 Uhr: Trump und Starmer beraten über Blockade der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Keir Starmer haben über die Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus beraten. Starmer und Trump hätten „die anhaltende Lage im Nahen Osten und die Bedeutung einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus besprochen, um die Störung der globalen Schifffahrt zu beenden“, erklärte eine Sprecherin des Büros des britischen Premiers am Sonntag.

Trump hatte am Samstag gefordert, andere Staaten sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Straße von Hormus absichern. Dabei stieß er bei den Verbündeten aber auf zurückhaltende Reaktionen. Trump schrieb, „viele Länder“ würden sich beteiligen, und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Die Bundesregierung hatte eine deutsche Beteiligung bereits am Freitag ausgeschlossen.