Einige Eltern hatten angeregt, die Bornholter Grundschule umzuwandeln. In einer Abstimmung haben sie Erfolg.

Bornholte (gl) – Der Bornholter Teilstandort des Grundschulverbunds Kaunitz-Bornholte wird künftig ohne katholisches Bekenntnis geführt. 54,3 Prozent der Eltern haben für die Umwandlung gestimmt. Damit ist die erforderliche Mehrheit erreicht. Darüber informiert die Stadt Verl in einer Mitteilung. So war es zu der Abstimmung gekommen.

77,7 Prozent der Eltern beteiligen sich

21,3 Prozent der Eltern haben demzufolge dagegen gestimmt. Die nicht abgegebenen Stimmen wurden formell ebenfalls als Nein-Stimme gewertet. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,7 Prozent. 

Bevor die Umwandlung voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2026/2027 umgesetzt wird, müssen der Ausschuss für Bildung, Sport, Inklusion und Kultur sowie der Rat der Stadt Verl in Kenntnis gesetzt werden. Anschließend ist die Zustimmung der Bezirksregierung Detmold erforderlich.

94 Kinder besuchen den Grundschulstandort

Seit 2011 war Bornholte katholischer Teilstandort des Grundschulverbunds Kaunitz-Bornholte. Mehrere Eltern hatten Anfang des Jahres beantragt, den Standort ebenso wie die Grundschule in Kaunitz künftig als Gemeinschaftsgrundschulstandort zu führen. Das Schulamt für den Kreis Gütersloh stimmte dem Antrag zu, sodass die Abstimmung per Briefwahl vom 27. Februar bis 13. März 2026 stattfinden konnte. 

94 Kinder besuchen die vier Klassen in Bornholte aktuell. Weniger als die Hälfte ist katholisch. Nach der Umwandlung gibt es für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis vier einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht.

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