„Der Radweg Berlin-Dresden ist touristisch total attraktiv“, warb der Vorsitzende des ADFC Sachsen, Janek Mücksch. Er führe über ruhige Wege, meistens abseits von Straßen, sei sehr autoarm und deshalb angenehm zu fahren. Wer sportlich unterwegs ist, könne die Strecke in zwei Tagen schaffen. Familien empfiehlt Mücksch, eine Woche für die Radtour einzuplanen. Übernachtungen sind den Angaben zufolge an zahlreichen Unterkünften entlang der Strecke möglich. Wer nur einen Teil der Strecke mit dem Rad zurücklegen wolle, könne unterwegs an vielen Bahnhöfen in den Zug umsteigen, hieß es.
Inzwischen ist das Projekt auch Teil der strategischen Radverkehrsplanung in Sachsen. „Wir wollen den Radtourismus im Freistaat Sachsen weiter ausbauen“, sagte Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) beim Anbringen eines Schildes in Dresden-Neustadt. Der Bau neuer Radwege sei jedoch langwierig. Daher biete es sich an, wie hier existierende Strecken miteinander zu verbinden.