Es ist das Thema, das derzeit ganz Deutschland umtreibt: die ausufernden Spritpreise. Benzin und Diesel wurden zuletzt immer teurer, selbst die 2,50-Euro-Marke für den Liter Sprit schien nicht mehr unrealistisch zu sein.

Hohe Spritpreise für Benzin und Diesel: Branchen warnen wegen Kosten in Deutschland

Das belastet Pendlerinnen und Pendler, Handwerker, Paketzusteller, ambulante Pflegedienste und Lieferdienste gleichermaßen. Verschiedene Branchen warnen vor langfristigen negativen Folgen, wenn sich die gestiegenen Spritpreise als zusätzliche Kosten bemerkbar machen und auf die Verbraucher umgelegt werden (müssen).

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Zum Beispiel die Logistikbranche mit ihren mächtigen Lastwagen und deren hohen Kraftstoffverbrauch schlägt Alarm und fordert von der Politik Entlastungen (siehe das Beispiel eines Unternehmers oben im Video). Die schwarz-rote Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD will Tankstellen deutschlandweit vorerst dazu verpflichten, dass sie nur noch einmal am Tag die Preise an den Zapfsäulen erhöhen.

Benzin und Diesel sind teuer: Deutscher Staat verdient an Tankstellen kräftig am

Das lässt den Tankstellenbetreibern und Öl-Konzernen dennoch nach wie vor die Möglichkeit, die Spritpreise weiter zu erhöhen. Zur Wahrheit gehört in dieser brisanten Gemengelage zudem, dass der deutsche Staat über die CO₂-Abgabe und die Energiesteuer sowie durch die Mehrwertsteuer von 19 Prozent kräftig am Tanken mitverdient, während die Autofahrer zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg, zwischen Niedersachsen und Bayern gebannt auf die Zähler der Zapfsäulen blicken.

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Richtig nachvollziehbare Ergebnisse und Maßnahmen hatte die Taskforce der Bundesregierung zu den Spritpreisen auch am Samstag (14. März), Stand 16 Uhr, noch nicht präsentiert, während etwa Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mögliche Preisabsprechen in der Öl-Industrie kritisiert. Und nicht nur er, das gilt parteienübergreifend und für sämtliche Bundesländer.

Maßnahmen gegen hohe Spritpreise: Deutschlands Nachbar Frankreich reagiert drastisch

Laut „heute journal“ des „ZDF“ stiegen die Spritpreise in Deutschland zuletzt doppelt so stark wie in der restlichen Europäischen Union (EU). Zum Beispiel in Polen und Tschechien ist das Tanken deutlich günstiger. Ein anderes deutsches Nachbarland reagiert nun drastisch auf die galoppierenden Preise für Benzin und Diesel. Die Rede ist von Frankreich.

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Wie die „Bild“ schreibt, verhängt der französische Staat Sanktionen gegen Öl-Konzerne. Zudem schicke Paris Kontrolleure an Tankstellen, um die heftigen Preissteigerungen besser dokumentieren zu können. Und genau dies zeige Wirkung. Auffällig ist: Am Donnerstag (12. März) hatte das französische Energie-Unternehmen TotalEnergies SE bekannt gegeben, die Preise für Benzin bei 1,99 Euro pro Liter und beim Diesel bei 2,09 Euro pro Liter zu deckeln.

Tanken ist in Frankreich günstiger als in Deutschland

Dies gilt zumindest für die Tankstellen des riesigen Öl-Konzerns in Frankreich. Auch zwischen Paris, Straßburg, Lyon, Marseille und Bordeaux tanken Autofahrer also günstiger als in Deutschland. Hierzulande gab der ADAC am Samstag (14. März) den durchschnittlichen Preis für den Liter E10-Benzin mit 2,04 Euro und für den Liter Diesel mit 2,19 Euro an. Bei besagten Preisen handelt es sich laut Automobil-Club um wöchentlich ermittelte Durchschnittspreise.