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Los Angeles (USA) – Am Sonntag blickten Film-Fans weltweit gebannt nach Los Angeles: Zum 98. Mal wurden die Oscars verliehen. Vor allem beim traditionellen „In Memoriam“-Segment, in dem der verstorbenen Filmschaffenden gedacht wird, wurde es emotional. Stars wie Robert Redford (†89) und Catherine O’Hara (†71) wurden in emotionalen Reden gewürdigt. Genau dieser eigentlich bewegende Moment sorgte bei vielen Oscar-Fans jedoch auch für Ärger.
Denn einige Stars, deren Tod kürzlich weltweit für Trauer sorgte, wurden im Gedenk-Teil nicht berücksichtigt. BILD weiß, was dahintersteckt.

Hier gedenkt Schauspielerin Rachel McAdams (47, auf der Bühne) der im Januar 2026 verstorbenen Catherine O’Hara (†71)
Foto: Chris Pizzello/Invision/AP
Diese Stars fehlten im Oscar-Memoriam
Der Tod von Eric Dane (†53, „Grey’s Anatomy“) am 19. Februar erschütterte Fans und Kollegen zugleich. Doch im „In Memoriam“-Segment der diesjährigen Oscar-Verleihung fehlte sein Name.
Gleiches gilt für James van der Beek (†48, „Dawson’s Creek“), der acht Tage vor Dane an den Folgen seiner Darmkrebserkrankung starb. Auch der Tod von Brigitte Bardot (†91), einer wahren Hollywood-Legende, die am 28. Dezember ebenfalls an Krebs starb, spielte im Gedenksegment keine Rolle.

Eric Dane (†53) hinterließ seinen beiden Töchtern Billie (15) und Georgina (14) eine Videobotschaft. Sie wurde vor seinem Tod veröffentlicht und berührte Millionen Herzen auf der ganzen Welt
Foto: Getty Images
Mehr zum ThemaOscar-Zuschauer: „Was für eine Schande“
Vielen Zuschauern stieß das sauer auf. Besonders auf dem Kurznachrichtendienst X wurde sich über die fehlenden Erwähnungen heftig beschwert. So schrieb eine Person: „Brigitte Bardot hier nicht mit aufgenommen zu haben, ist ein ziemlich erstaunlicher Fehlschuss.“ Ein anderer Zuschauer vermerkte wütend: „Was für eine Schande“.
Foto: picture alliance / Hans Ringhofer / picturedesk.com
Wie BILD aus Produktionskreisen erfuhr, seien die Todesfälle von Eric Dane und James van der Beek zu kurzfristig gewesen, um sie bei der aktuellen Oscar-Verleihung berücksichtigen zu können. Das „In Memoriam“-Segment wird meist Wochen vor der Show vorbereitet und geplant.
Tränen bei den Oscars: Barbra Streisand singt für toten Robert Redford
Quelle: AP, Reuters16.03.2026
Aber: Der technische Aufwand ist dabei überschaubar. Außerdem starb Catherine O’Hara, die bei der Preisverleihung groß gewürdigt wurde, nur zwei Wochen vor van der Beek. Und sie wurde berücksichtigt.

Brigitte Bardot (†91) setzte sich neben ihrer glamourösen Schauspielkarriere auch stark für das Wohl von Tieren ein. Warum ihr bei den diesjährigen Oscars nicht gedacht wurde, ist ungewiss
Foto: ERIC FEFERBERG/AFP
Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass der „Dawson’s Creek“-Star und Eric Dane nicht als klassische Kinostars, sondern eher als Seriendarsteller bekannt waren. Warum Brigitte Bardot im Gedenk-Teil außen vor blieb, ist hingegen völlig unklar.