22:14 Uhr | Selenskyj: Ukrainische Streitkräfte störten russische März-Offensive

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die für März geplante russische Offensivoperation gestört. Selenskyj sagte in seiner Abendrede: „Die ukrainischen Verteidigungsstreitkräfte haben die russische strategische Offensivoperation, die der Feind für diesen März geplant hatte, vereitelt.“ Obwohl die russischen Angriffe andauerten, würde die Intensität der Angriffe nicht dem entsprechen, was das Kommando der Russen geplant und ihre politische Führung versprochen habe. Laut Selenskyj wird die Stärke der Ukraine an der Front auch ihre globale Position stärken. (Quellen: Ukrinform, Ukrainska Prawda)

20:43 Uhr | Russischer Generalstabschef meldet Einnahme von zwölf Siedlungen

Russland hat nach Angaben von Generalstabschef Walery Gerassimow in den ersten beiden März-Wochen die Kontrolle über 12 Siedlungen in der Ukraine übernommen. Das hat die US-Nachrichtenagentur Reuters unter Bezugnahme auf russische Nachrichtenagenturen gemeldet. Demnach habe Gerassimow während eines Besuchs der Truppengruppe Süd der russischen Streitkräfte erklärt, dass russische Truppen an allen Fronten der „speziellen Militäroperation“ in der Ukraine im Angriff seien. (Quelle: Reuters)

19:04 Uhr | Tote nach russischen Angriffen im Gebiet Dnipropetrowsk

Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens zwei Zivilisten durch russischen Raketenbeschuss getötet worden. Weitere sieben Menschen seien in der Gemeinde Sajzewe im Landkreis Synelnykowe verletzt worden, teilte der Gouverneur, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Eine Schule und zehn Wohnhäuser wurden demnach beschädigt. Die Gemeinde ist gut 80 Kilometer von der Frontlinie entfernt. (Quelle: dpa)

16:18 Uhr | Ungarn blockiert Ukraine-Milliarden, bis wieder Öl fließt

Das EU-Mitgliedsland Ungarn hat seinen Widerstand gegen die geplante Ukraine-Hilfe der EU in Höhe von 90 Milliarden Euro bekräftigt. Ungarn werde den Kredit weiterhin blockieren, solange kein Öl durch die Druschba-Pipeline geleitet werde, sagte Außenminister Peter Szijjarto in Brüssel. Seit Ende Januar fließt kein russisches Öl mehr durch die Röhre nach Ungarn und in die Slowakei. Die Regierung in Kiew macht einen russischen Angriff in der Westukraine für den Ausfall verantwortlich, während die Slowakei und Ungarn von einer Blockade der Ukraine sprechen und eine Untersuchungskommission gefordert haben. (Quelle: Reuters)