Newsblog zum Krieg in Nahost

Trump zu Atomwaffen: „Israel würde das niemals tun“

Aktualisiert am 17.03.2026 – 00:13 UhrLesedauer: 43 Min.

Trump spricht zu Reportern im Weißen Haus.Vergrößern des Bildes

Trump spricht zu Reportern im Weißen Haus. (Quelle: IMAGO/AARON SCHWARTZ/imago)

Der Iran droht US-Firmen. Merz und Pistorius wollen keine deutschen Militärs am Golf. Alle Entwicklungen im Newsblog.

In der Jerusalemer Altstadt gehen Trümmerteile iranischer Raketen und israelischer Abfangsysteme nieder. Betroffen ist nach Polizeiangaben auch die Umgebung der Grabeskirche, die Christen als Stätte der Kreuzigung und des Grabes Jesu betrachten. Auch auf dem Tempelberg, der Juden und Muslimen als heiliger Ort gilt, werden Fragmente gefunden. Fotos der Polizei zeigen ein großes Metallteil auf einem Dach nahe der Kirche und Trümmer auf dem Platz vor dem Felsendom. Berichte über Verletzte oder größere Schäden liegen nicht vor.

Eine fünfte Spielerin der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft hat ihren Asylantrag in Australien zurückgezogen und das Land verlassen. Australische Medien berichteten unter Berufung auf iranische Staatsmedien, dass es sich dabei um die Kapitänin des Teams handele. Sie soll in der Nacht aus Australien abgeflogen sein, auf dem Weg in ihr vom Krieg stark beeinträchtigtes Heimatland.

Damit haben inzwischen fünf der sieben Teammitglieder, denen die australische Regierung nach dem Asien Cup humanitäre Visa gewährt hatte, ihre Asylgesuche wieder zurückgezogen. Sie befinden sich zusammen mit dem gesamten Team in Malaysia, eine direkte Rückreise in den Iran ist derzeit nicht möglich. Zwei Frauen wollen hingegen weiterhin in Australien bleiben.

Die Spielerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh haben im australischen Brisbane vorerst eine neue sportliche Heimat gefunden. Beide trainieren fortan mit dem Frauenteam von Brisbane Roar, das in der A-League spielt, der höchsten australischen Fußballliga der Frauen. „Willkommen, Fatemeh und Atefeh“, schrieb der Klub am Montag in einem entsprechenden Post in den sozialen Netzwerken. „Wir sind weiterhin bestrebt, ihnen ein unterstützendes Umfeld zu bieten, während sie die nächsten Schritte angehen“, ließ sich Klub-CEO Kaz Patafta zitieren.

Die USA und der Iran haben einem Medienbericht zufolge einen direkten Kommunikationskanal wiederhergestellt. Der US-Gesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hätten in den vergangenen Tagen wieder Kontakt aufgenommen, berichtet das Portal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Araghtschi habe Textnachrichten an Witkoff geschickt, in denen es um ein Ende des Krieges gehe.