Seit heute rollt Sony für die PS5 Pro das neue Systemsoftware-Update mit PSSR 2.0 aus. Doch wie stark fallen die Verbesserungen tatsächlich ins Gewicht? Die Technikexperten von Digital Foundry liefern anhand von vier Spielen die ersten Vergleichsergebnisse.

Monatelang hielten sich die Gerüchte hartnäckig, dass Sony hinter den Kulissen mit Hochdruck an einer neuen Version von PSSR arbeitet, dem KI-Upscaler der PS5 Pro. Und tatsächlich: Ende Februar machte Sony Nägel mit Köpfen und kündigte die verbesserte Version – in der Community längst als „PSSR 2.0“ getauft – offiziell an.

Nachdem erste Titel wie „Resident Evil Requiem“ bereits zeigen durften, was die neue Technik leisten kann, rollt Sony seit heute auch das entsprechende Systemsoftware-Update für die Pro-Konsole aus. Doch hält PSSR 2.0 wirklich, was Sony verspricht? Die Technikexperten von Digital Foundry haben den direkten Vergleich bei vier Top-Titeln gemacht und liefern erste Ergebnisse.

Silent Hill f: Von der Katastrophe zum Vorzeige-Titel

Und um es nicht länger spannend zu machen und die wichtigste Frage direkt vorab zu klären: Richard Leadbetter und sein Team sind überzeugt – mit der neuen PSSR-Version hat Sony geliefert.

Der erste Vergleichskandidat: „Silent Hill f“. Besitzer einer PS5 Pro erinnern sich, dass der Horror-Trip von Konami zum Release im vergangenen Oktober ein „Worst-Case-Szenario“ war, wie auch die Experten von Digital Foundry noch einmal hervorheben. Feine Blätter und Gräser flimmerten extrem, und die Raytracing-Beleuchtung wirkte instabil.

Doch mit PSSR 2.0 ist das Flimmern weg. Die Vegetation wirkt knackscharf, die Beleuchtung ruhig und konstant. Auch die Texturdetails an den Charakteren und der Umgebung sehen deutlich verbessert aus. Somit handelt es sich hierbei um die beeindruckendste Transformation des gesamten Tests: Digital Foundry zufolge wandelte sich „Silent Hill f“ „von einer Demonstration der PSSR-Fehler in ein Vorzeigeobjekt für das Upgrade“.

Mehr Bildruhe und Schärfe ohne Performance-Verlust

Aber auch Spiele, die bereits ein Aushängeschild für die PS5 Pro waren, wie beispielsweise „Final Fantasy 7 Rebirth“ profitieren vom neuen Update. Denn auch hier hatte man ursprünglich noch mit leichtem Bildrauschen zu kämpfen, das nun komplett verschwunden ist. 

Kanten wirken glatter, Details in der Ferne schärfer. Die PS5 Pro liefert hier jetzt endlich das, was Fans wollten: die Grafikqualität des 30-FPS-Modus der Standard-Konsole – aber in flüssigen 60 FPS und mit noch besserer Bildruhe.

Ein ähnliches – wenn auch nicht ganz so gravierendes – Ergebnis stellte Digital Foundry außerdem bei „Dragon Age: The Veilguard“ fest: „schönere Vegetation, weniger Rauschen und reduzierte Rekonstruktions-Artefakte“.

Das vierte Spiel im Bunde des Tests war schließlich „Monster Hunter Wilds“, das dank der neuen PSSR-Version jetzt eine deutlich bessere Bildqualität liefere – und das bei absolut identischer Bildrate. Das Update koste die Konsole also keine zusätzliche Rechenkraft, sondern arbeite einfach effizienter.

Somit fällt das Fazit von Digital Foundry eindeutig aus: Die PS5 Pro ist durch dieses Update ihrem ursprünglichen Versprechen ein riesiges Stück nähergekommen. Und die Zeiten, in denen PSSR schlechter aussah als die Basis-Version eines Spiels, dürften wohl endgültig vorbei sein.

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