5in5 Brandenburg an der Havel

E-Scooter für Brandenburg + Vandalismus im Café + Windpark wird ausgebaut

Guten Morgen!

Lime und Voi sind längst in Potsdam. In Brandenburg an der Havel sucht man noch vergeblich nach E-Scooter-Verleihern. Was nötig ist, damit sie in die Havelstadt expandieren, weiß mein Kollege Heiko Hesse.

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Interesse an Mobilitätsthemen? Heute um 18.30 Uhr tagt der Stammtisch des Verkehrsclubs Deutschland im Büro der Denkmanufaktur in der Hauptstraße 21. Das Treffen sei für jeden und jede offen, heißt es.

iconBald E-Scooter in der Stadt?

Darum geht es: In immer mehr Städten gehören E-Scooter zum lokalen Mobilitätsangebot. In Brandenburg an der Havel sucht man vergeblich – noch.

Darum ist es wichtig: E-Scooter gelten als Ergänzung zum öffentlichen Personenverkehr. Man kann sich flexibler durch eine Stadt bewegen und muss nicht auf den nächsten Bus warten.

So geht es weiter: Auch wenn Brandenburg an der Havel noch kein Angebot hat: Die Verleiher Voi und Lime haben die Stadt im Blick und prüfen immer wieder einmal, ob sie nicht doch in die Stadt expandieren sollten.

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iconCafébetreiberin klagt über Vandalismus

Darum geht es: Die Chefin des Café Junah schließt ihre Spielecke für Kinder. Weil es immer wieder zu Diebstählen und Zerstörungen kam, ist eine Fortsetzung des Angebots zurzeit unmöglich.

Hintergrund: Das Café Junah ist im Brandenburger Stadtteil Nord ein beliebter Treffpunkt und ein Ort mit Geschichte. Zu DDR-Zeiten befand sich dort die Gaststätte „Rendezvous“, später der Doppeldecker-Bus mit Pub.

So geht es weiter: Café Betreiberin Jessica Gericke appelliert an die Eltern, auf ihre Kinder zu achten. Nur wenn dies der Fall ist, baut sie die Spielecke nicht ab.

iconFahrradstraße für Schüler

Das ist passiert: Die Prignitzstraße im Stadtteil Nord wird noch in diesem Jahr zur vollwertigen Fahrradstraße ausgebaut. Die Fahrbahnsanierung erfolgte bereits vor knapp zwei Jahren. Zudem soll der Gehweg saniert werden.

Darum ist es wichtig: An der Straße befindet sich das Bertolt-Brecht-Gymnasium. Hunderte Schüler kommen täglich mit dem Rad hierher. Zudem wohnen im Stadtteil viele ältere Menschen, ihnen kommt die Verkehrsberuhigung auch zugute.

So geht es weiter: Mit der Prignitzstraße wird es dann drei Fahrradstraßen in der Havelstadt geben. In Vorbereitung ist zudem der Umbau der Hausmannstraße am Ring.

iconDomina sucht neues Zuhause

Darum geht es: Auf ihrer Suche nach einem dauerhaften Zuhause ist Babette Fandre in Brandenburg an der Havel gelandet. Die langjährige Domina möchte nach unruhigen Jahren ihr Leben sortieren.

Darum ist es wichtig: Krankheiten und psychische Probleme sorgten seit ihrer Kindheit in Berlin immer wieder dafür, dass die langjährige Sexarbeiterin nirgendwo festen Boden unter den Füßen fand.

So geht es weiter: Brandenburg an der Havel ist für Babette Fandre eine Station, nicht das Ziel. Sie möchte am liebsten zurück nach Berlin und wieder arbeiten – als Verkäuferin oder als Domina.

iconWindpark bekommt Zuwachs

Darum geht es: Zwei Anlagen werden noch im Windpark Rietz errichtet. Dort stehen schon neun Windräder der Firma Enertrag. Die Treunbrietzener Stadtverordneten haben lang über das Vorhaben gestritten.

Darum ist es wichtig: Der Berliner Investor plant auch die Nachnutzung der Rietzer Kiesgrube als Solarpark. Damit wäre die kombinierte Nutzung der Flächen und eine effektive Einspeisung ins Stromnetz möglich.

So geht es weiter: Zunächst muss ein Bauleitplan für die Errichtung der beiden Windräder mit 160 Meter Nabenhöhe her. Langfristig erhoffen sich die Kommunalpolitiker mehr als sechsstellige Einnahmen aus den Abgaben.

Damit verabschiede ich mich für heute.

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Bis bald, Ihr Philip Rißling

PS: Wenn Sie noch Zeit haben…

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

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MAZ