Die Wertstofftonne mausert sich zum Erfolgsmodell: Mit den neuen Tonnen lassen sich anscheinend mehr Wertstoffe aus dem Müll schöpfen. Doch damit alleine ist es nicht getan. Das ausgefeilteste Sortiersystem bringt nichts, solange es die Verbraucher nicht verstehen. Deshalb braucht es weiterhin Informationsangebote und Überzeugungsarbeit.
Bewusstsein für Mülltrennung ist vorhanden
Nach Umfragen stehen die meisten Deutschen hinter dem Recyclinggedanken. Dennoch landen immer noch viele Wertstoffe in der Restmülltonne – Abfälle, die man eigentlich getrennt sammeln und recyceln könnte. Häufig sind es Bioabfälle, die es eigentlich in sich haben. Buchstäblich: Denn in der Abfallverwertungsanlage in Augsburg wird aus Küchenabfällen, Laub und Grasschnitt Bioerdgas. Im Jahr werden rund 46 Millionen Kilowattstunden erzeugt. Das ist Wärme für knapp 4000 Haushalte. Im Prozess entstehen auch 5000 Tonnen flüssiges Kohlendioxid. Eine eindrucksvolle Bilanz, die aber nur zustande kommt, wenn peinlich genau getrennt wird. Abfall ist eben nicht nur Abfall.
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Maximilian Czysz
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Biomüll
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Landkreis Augsburg
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