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HAZ-Serie „Denkmale in Hannover“
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Landhaus-Idylle am Tiergarten: Das sind die Häuser in der Jöhrensstraße
Die Häuser in der Jöhrensstraße präsentieren sich als bedeutende Beispiele für die Siedlungsentwicklung Hannovers vor dem Ersten Weltkrieg. Doch das Wohngebiet war nicht für alle gedacht. Eine weitere Folge der HAZ-Serie „Denkmale in Hannover“.
Kirchrode. Vor dem Ersten Weltkrieg entstand in Kirchrode eine Reihe charmanter Villen im Landhausstil, die sich in der Jöhrensstraße 14 bis 20 elegant präsentieren. Die geschlossene Gruppe aus anderthalb- bis zweigeschossigen Gebäuden bildet ein bauliches Ensemble in unmittelbarer Nähe zum Tiergarten, das durch seine historische Stimmigkeit beeindruckt.
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Um 1905 begann in diesem Viertel eine gezielte Stadtplanung für gehobene Ansprüche. Der Architekt Ernst Stephan entwarf einen Bebauungsplan, der für das Viertel großzügige Grundstücke von rund 1000 Quadratmetern vorsah.

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Kaufleute, Fabrikanten und Akademiker sollten hier, fernab vom Lärm der wachsenden Industriestadt, in einem besonders anschaulichen Wohngebiet ihr Zuhause finden.
Architektur mit englischem Flair
Die zwischen 1905 und 1910 errichteten Häuser spiegeln einen damals populären Architekturstil wider. Die verputzten Bauten mit ihren markanten Zwerchgiebeln und Erkern zeigen deutliche Einflüsse des Jugendstils und des Neoklassizismus, doch besonders prägend ist die Anlehnung an den englischen Landhausstil, der sich vor allem im Zierfachwerk und den verspielten Balkonen äußert.

Breite Vorgärten und die teils noch original erhaltenen Einfriedungen bewahren den vornehmen Charakter des Ensembles.
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Heute stehen die Häuser Jöhrensstraße 14 bis 20 unter Denkmalschutz, denn sie „sind zeittypisch in der Ausprägung ihres Bautyps und als Teil der erhaltenen Wohnhausbebauung aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg“, so die Denkmalschutzbehörde.
HAZ