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Gelsenkirchen – Das tut dem FC Schalke richtig weh! Der DFB hat heute bekannt gegeben, dass das Sportgericht Edin Dzeko (feiert heute seinen 40. Geburtstag) für 2 Spiele sperrt. Der Superstürmer (6 Treffer in 8 Spielen) sah am vergangenen Sonntag gegen Hannover (2:2) nach einem Tritt gegen Husseyn Chakroun (21) von Schiri Robin Braun (30) die Rote Karte. Damit würde der Bosnier nicht nur in Darmstadt (Samstag, 20.30 Uhr/Sky und RTL), sondern auch nach der Länderspielpause gegen Karlsruhe (5.4.) fehlen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
Denn das will der Pott-Klub nicht akzeptieren! Die Königsblauen teilten mit, dass sie gegen eine längere Sperre Protest einlegen wollen. Das hatte Sportdirektor Youri Mulder (56) direkt nach dem 96-Spiel angekündigt (BILD berichtete).
Schalke legt Einspruch ein
Sport-Vorstand Frank Baumann (50) in einer Vereinsmitteilung: „Wir legen Einspruch gegen das Urteil ein, weil eine Sperre für zwei Spiele unserer Überzeugung nach zu hoch ist. Unserer Auffassung nach liegt eben keine Aktion von Edin vor, in der die Gesundheit des Gegenspielers rücksichtslos gefährdet wird, wie es der DFB in seinem Einzelrichterurteil darstellt.“
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Ob Schalke mit dem Einspruch Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Dzeko-Sperre ist ein Tiefschlag im Aufstiegskampf. Darmstadt ist der erste Verfolger, könnte den Traditionsklub am Wochenende von der Tabellenspitze verdrängen. Und bis auf Kapitän Kenan Karaman (32/11 Treffer) ist keine Offensiv-Alternative in Form. Moussa Sylla (26/4 Treffer) wartet seit November 2025 auf ein Tor, 1,5-Mio.-Neuzugang Christian Gomis (25/1 Treffer) sogar seit Oktober. Mit Dzeko fehlt zudem der absolute Zielspieler und Bessermacher.
Damit steht Cheftrainer Miron Muslic (43) vor einer Herkules-Aufgabe. Bislang holte Schalke nur einen Punkt, wenn Dzeko an keinem Treffer direkt beteiligt war. Für den Pott-Klub die beste Gelegenheit, um zu zeigen, dass er auch ohne den Top-Knipser einen direkten Aufstiegs-Konkurrenten auf Abstand halten kann.