Stand: 17.03.2026 21:08 Uhr

Das ehemalige Einkaufszentrum an der Kreuzung Kieler Straße/Volksparkstraße in Hamburg-Stellingen ist für viele schon lange ein Schandfleck. Die sogenannten Glaskästen, Pavillonbauten des Hamburger Architekten Werner Kallmorgen aus den 60er-Jahren, verfallen. Hier soll unter anderem neuer Wohnraum entstehen. Doch es gibt weitere Verzögerungen.

Neue Wohnungen und Gewerbeflächen sieht der Bezirk für das ehemalige Einkaufszentrum vor. Ein Investor ist längst gefunden. Damit dieser aber loslegen kann, muss erst das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein. Und hier hakt es offenbar an der Eimsbüttler grün-roten Bezirkskoalition, wie NDR 90,3 erfuhr.

Es geht um die Gebäudehöhe

Streitpunkt ist die Höhe der geplanten Gebäude. Zwar sieht man sich auf einem guten Weg. Offen ist aber, wann es mit den Planungen konkret weitergeht. Das Bezirksamt hofft auf eine Einigung noch im April.

Der Investor, die Unternehmensgruppe Köhler und von Bargen, kritisiert die Verzögerungen. Je länger sich das Verfahren hinziehe, desto mehr stiegen die Kosten und desto schwieriger werde eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung.