Durch Trümmerteile einer abgefangenen Rakete ist in Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen. Die Trümmer gingen nach Regierungsangaben am Dienstag im Stadtteil Bani Yas in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nieder. Bei dem Todesopfer handelt es sich demnach um einen Pakistaner.

Seit Beginn des Kriegs hat der Iran bereits mehr als 1900 Raketen und Drohnen auf die Vereinigten Arabischen Emirate abgefeuert – mehr als auf jedes andere von Teheran attackierte Land. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi begründete dies damit, dass von den Emiraten aus die iranische Insel Charg angegriffen worden sei. Die Regierung in Abu Dhabi bestreitet das.

Auf dem US-amerikanischen Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ ist in der vergangenen Woche ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 600 Matrosen und Besatzungsmitglieder haben infolgedessen keine Betten mehr und schlafen auf Fußböden und Tischen, berichtet die „New York Times“ (NYT) nun. Zum Löschen des Feuers brauchte die Besatzung demnach über 30 Stunden.

Zwei Matrosen seien wegen „nicht lebensbedrohlicher Verletzungen“ behandelt, Dutzende Soldaten sollen eine Rauchgasvergiftung erlitten haben. Das Feuer brach der „NYT“ zufolge in der Wäscherei des Schiffes aus.

Ein Frachter ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste des Oman von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Bei dem Vorfall seien „geringfügige strukturelle Schäden“ und „keine Verletzungen unter der Besatzung“ gemeldet worden, erklärte die UKMTO am Dienstagmorgen im Onlinedienst X. Der Tanker lag demnach vor Anker, als er getroffen wurde.

Der israelische Verteidigungsminister, Israel Katz, bestätigt Medienberichte, nach denen der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani bei einem Angriff getötet worden sein soll. Der als sehr einflussreich geltende Laridschani war der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates. Eine Stellungnahme des Iran liegt zunächst nicht vor.