Bielefeld. Zwölf Tore und acht Vorlagen in 26 Pflichtspielen: Die Bilanz von Mika Schroers in der laufenden Saison ist beeindruckend. Gemeinsam mit Offensivpartner Lars Gindorf ist der 24-Jährige, der vor der Saison leihweise von Arminia Bielefeld zu Alemannia Aachen wechselte, die Lebensversicherung des Drittligisten. Kein Wunder also, dass sie Aachener das Duo gerne halten würden.

Im Fall Gindorf dürfte das allerdings ein frommer Wunsch bleiben. Denn der Toptorjäger der 3. Liga (20 Treffer) ist nur bis zum Sommer von Hannover 96 ausgeliehen. Eine Kaufoption besitzen die Aachener nicht und Gindorf hat sich mit seinen Leistungen ohnehin auf den Zettel des ein oder anderen Zweitligisten gespielt.

Anders ist die Lage bei DSC-Leihgabe Schroers. Hier hält der Drittligist die Karten in der Hand, besitzt eine Kaufoption. Und diese wird die Alemannia auch ziehen, wie Sportdirektor Rachid Azzouzi gegenüber der „Aachener Zeitung“ erklärte. „Bei einem haben wir die Möglichkeit, die Option zu ziehen, und das werden wir auch machen.“ Schroers wird im Sommer also nicht zu Arminia Bielefeld zurückkehren.

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22 Pflichtspiele für Arminia Bielefeld

Der Offensivspieler war im Sommer 2024 von Borussia Mönchengladbach II zu den Ostwestfalen gewechselt, verpasste unter Trainer Mitch Kniat aber den Durchbruch in der 3. Liga. Spätestens nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga wurde schnell deutlich, dass es Schroers angesichts der Konkurrenz auf den Außenpositionen schwer haben würde, substanzielle Einsatzzeiten zu bekommen.

Sowohl an den ersten beiden Zweitliga-Spieltagen der laufenden Saison als auch bei der DFB-Pokalpartie gegen Werder Werder Bremen wurde er nicht für den Spieltagskader nominiert. Am dritten Spieltag gegen Dynamo Dresden schaffte er zwar den Sprung in das Aufgebot, saß während der 1:2-Heimniederlage aber über die vollen 90 Minuten auf der Bank. Spielpraxis sammelte Schroers nur noch in der Oberliga, wo er in zwei Partien für Arminias U21 drei Tore erzielte.


Im Trikot von Alemannia Aachen blühte Mika Schroers (r.) auf und sammelte in der 3. Liga 20 Scorerpunkte. - © sport/presse/foto Dünhölter

Im Trikot von Alemannia Aachen blühte Mika Schroers (r.) auf und sammelte in der 3. Liga 20 Scorerpunkte.
| © sport/presse/foto Dünhölter

Im Sommer wird sich das kurze Kapitel Arminia Bielefeld nach 22 Pflichtspielen (ein Tor, zwei Vorlagen) endgültig schließen. Der Zweitligist darf sich wiederum über eine kleine Ablösesumme für den Offensivspieler freuen. Diese soll dem Bericht zufolge im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen.