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Es hatte sich durch eine Reihe von Videos schon angedeutet. Es steht ein „Firefly“-Comeback bevor, aber anders, als manche vermutet haben.
Während das Sequel zu „Buffy the Vampire Slayer“ vorerst doch nicht zur Serie wird, soll eine andere Joss-Whedon-Serie bald ihr Comeback feiern. Die Rede ist von „Firefly“. Hier hatte Nathan Fillion (aktuell in „The Rookie“ zu sehen) seine Ex-Kollegen für kurze Social-Media-Hypevideos zusammengetrommelt, die eindeutig etwas zu „Firefly“ im Sinn hatten.
Die Darsteller aus der Serie „Firefly“ © FOX/Walt Disney
Am 15. März 2026 stellte Fillion auf der Awesome Con sein Projekt vor. Deadline Hollywood berichtete von der Offenbarung. Es soll, wenn alles gut geht, eine Animationsserie geben, die nach der ersten und einzigen Staffel und vor dem Film „Serenity“ spielt, geben. Jetzt das Angebot von Disney+ entdecken (Afiliate-Link).
Das weiß man bisher zum „Firefly“-Seriencomeback
Fillion war bei einem Panel in Washington, D.C. zu Gast, wo eine Folge des Podcasts „Once We Were Spacemen“ mit den Kollegen Alan Tudyk, Gina Torres, Jewel Staite, Morena Baccarin, Sean Maher und Summer Glau entstand. Die anwesenden Gäste sollen alle wieder mitsprechen. Auch Adam Baldwin, der nicht vor Ort war, aber als Jayne Cobb im Original mitspielte, wird wieder zu hören sein.
Fillion erklärte, dass er diverse Dinge brauche, damit das Projekt eine Chance habe. Den Segen von Serienmacher Joss Whedon etwa, aber auch neue Kreative. Die Leitung übernehmen Marc Guggenheim („Arrow“, „Legends of Tomorrow“) und Tara Butters („Marvel’s Agent Carter“, „Gen V“). Beide sind übrigens auch verheiratet und haben sich damals bei „Firefly“ kennengelernt. Ein Script liegt auch schon vor. Whedon selbst wird auf kreativer Ebene sonst nicht beteiligt sein.
Da die neue Animationsserie zwischen der Serie von 2002 und dem Film aus dem Jahr 2005 liegt, wird man sich an den etablierten Kanon halten. Als Animationsstudio konnte man ShadowMachine gewinnen, die Bereits einen Oscar und Emmy gewinnen konnten. Aktuell fehlt noch ein Sender. Hulu beziehungsweise Disney+, wo man in Deutschland das Original sehen kann, wäre die naheliegendste Option, ist wohl aber noch nicht an Bord, denn man will das Paket demnächst Interessenten vorstellen.
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Fillion gegenüber Deadline: „Die Treue der Firefly-Fans hat dafür gesorgt, dass diese 25 Jahre alte Serie relevant geblieben ist. Ganz klar, die Rückkehr von Firefly ist etwas, das sich die Fans wünschen. Und vor allem: Sie haben es verdient.“ Die Kampagne hat im Vorfeld für viel Spekulation und Millionen von Views gesorgt. „Firefly“ wurde auch schon in einer Reihe von Comics bei unterschiedlichen Verlagen fortsetzt und erweitert. Die Serie, die damals von 20th Century Fox Television produziert wurde, blieb nur eine Staffel auf Sendung. Doch durch DVD-Verkäufe, Streaming-Auswertung und eine treue Fanbase blieb die Sci-Fi-Serie im Gespräch und gilt als diejenige, die Reif für ein Comeback ist.
Doch ein großer Name ist keine Garantie für eine Fortsetzung oder ein Revival, wie der Fall „Buffy“ gezeigt hat. Zum Cast gehörte auch der mittlerweile verstorbene Ron Glass, der die Rolle von Shepherd Derrial Book spielte. Der Podcast „Once We Were Spacemen“ wurde derweil im November 2025 von Fillian und Alan Tudyk gestartet und konnte bisher 18 Episoden hervorbringen. Mit dabei sind auch immer andere Castmitglieder oder Teile des Kreativteams von damals.
Neben seiner Rolle in „The Rookie“ und dem geplanten „Firefly“-Revival ist Fillian auch im DCU als Guy Gardner, ein Mitglied des Green-Lantern-Corps zu sehen und soll nach seiner Rolle in „Superman“ und der zweiten Staffel von „Peacemaker“) auch in der kommenden HBO Max-Serie „Lanterns“ seinen grünen Ring nutzen. Hier gibt es den Trailer zu „Lanterns“, jedoch ohne Guy Gardner. Das sind die Neuheiten im April 2026 bei HBO Max.