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News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Russische Offensive Selenskyj zufolge vereitelt. Trumps Gedanken bei einem Medientermin mäandern.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Soldaten offenber Telegram ab“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“40″}}“>Russland dreht Soldaten offenber Telegram ab – Laut einem Bericht eines Militärbloggers
  2. Trump über Zivilisten„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“40″}}“>Ukraine-Krieg aktuell: Trump über Zivilisten – „Ich weiß nicht, wie sie das schaffen“
  3. März-Offensive gescheitert?“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“40″}}“>Russlands März-Offensive gescheitert? – Selenskyj verkündet strategischen Erfolg der Ukraine

Update, 20:22 Uhr: Vor dem Hintergrund nachlassender Aufmerksamkeit für den Krieg in seinem Land ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach London gereist. „Die Regime in Russland und im Iran sind Brüder im Hass“, sagte Selenskyj als Gastredner im britischen Parlament. „Und wir wollen, dass Regime, die auf Hass beruhen, niemals, wirklich niemals, in irgendetwas gewinnen. Und wir wollen, dass kein solches Regime Europa oder unsere Partner bedroht.“

Nach dem Beginn des Iran-Kriegs ringt Kiew damit, dass die internationale Unterstützung nachlässt. Mehrfach bot Selenskyj den Monarchien am Persischen Golf und den USA Hilfe bei der Abwehr iranischer Drohnen an. Konkrete Vereinbarungen wurden bisher aber nicht bekannt. US-Präsident Donald Trump wies das ukrainische Hilfsangebot brüsk zurück.

Update, 14:10 Uhr: Im Streit um die durch russische Angriffe beschädigte Öl-Pipeline „Druschba“ schaltet sich die Europäische Union ein: Brüssel stellt der Ukraine sowohl Fachpersonal als auch Geldmittel für die Instandsetzung bereit, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa mitteilten.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Vertrauter klagt über 40 Prozent mehr Angriffe und spricht von Verschwörung

Update, 12:28 Uhr: Russlands Sicherheitsratschef Sergej Schoigu hat vor der wachsenden Bedrohung durch ukrainische Drohnen gewarnt. Laut einem Tass-Bericht, den Reuters aufgriff, erklärte er, keine Region Russlands sei mehr vor Angriffen sicher. Bei einem Treffen mit Behördenvertretern in Jekaterinburg verwies der frühere Verteidigungsminister auf das rasante Entwicklungstempo und die ausgeklügelten Einsatzmethoden der ukrainischen Drohnen.

Schoigu zufolge stieg die Zahl ukrainischer Sabotageakte gegen Russland im Jahr 2025 um 40 Prozent auf 1830 Vorfälle. Ein Netzwerk von Geheimdiensten aus 56 Ländern arbeite daran, die von ihm als „Sabotage- und Terroranschläge“ bezeichneten Angriffe zu ermöglichen, behauptete Schoigu – Namen konkreter Staaten nannte er dabei nicht.

Russland dreht Soldaten offenber Telegram ab

Update, 10:43 Uhr: Russische Soldaten müssen laut einem Bericht Telegram vom Smartphone löschen. Einem prominenten russischen Militär-Blogger zufolge hat das Militärkommando in Moskau seine Truppen angewiesen, die Messenger-App zu deinstallieren – die Militärpolizei kontrolliere die Einhaltung auf den Diensthandys der Soldaten. Als Ersatz werde der staatlich kontrollierte Dienst „Max“ beworben, berichtet das Institute for the Study of War.

Moskau hat Telegram auch für die Zivilbevölkerung offenbar nahezu vollständig gesperrt. Nutzer berichten auf Störungswebsites, dass der Dienst nicht erreichbar sei. Bereits seit dem vergangenen Sommer sind Audio- und Videoanrufe über Telegram in dem Land blockiert – ein Schritt, den Beobachter als Teil einer umfassenden staatlichen Überwachungs- und Zensurpolitik werten. Dienste wie Signal und Viber sind bereits vollständig gesperrt, YouTube ohne VPN nicht nutzbar. Gerüchten zufolge soll eine endgültige Abschaltung Telegrams zum 1. April erfolgen, wie die dpa schreibt.

Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in BildernOsaka 2019Fotostrecke ansehenUkraine-Krieg aktuell: Selenskyj in London – engere Rüstungskooperation geplant

Update, 17. März, 8:55 Uhr: Wolodymyr Selenskyj und Keir Starmer haben in London eine vertiefte Verteidigungs- und Industriepartnerschaft vereinbart. Beide Länder wollen gemeinsam Drohnen und weitere Militärtechnologien produzieren und liefern.

Drohnen und elektronische Kriegsführung seien inzwischen von zentraler Bedeutung für die nationale Sicherheit, zitierte Reuters den britischen Premier. Auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte nahm an den Gesprächen zur euro-atlantischen Sicherheit teil.

Ukraine-Krieg aktuell: Trump über Zivilisten

Erstmeldung: Kiew/Washington D.C. – US-Präsident Donald Trump hat sich bei einem Pressetermin überrascht darüber gezeigt, dass trotz des Krieges weiterhin Menschen in der Ukraine leben. Das berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform von einem Gespräch Trumps mit Reportern im Weißen Haus.

Ukraine-Krieg aktuell: Trump sinniert über Zivilpersonen – „Sollte meinen, das wäre unmöglich“

Auf die Frage nach Israels Militäroperation im Libanon antwortete Trump demnach, er habe sich kürzlich mit einem einflussreichen Libanesen getroffen und diesen gefragt: „Leben Sie wirklich im Libanon? Leben Ihre Eltern dort?“ Der Mann habe geantwortet: „Oh ja, sie leben dort. Und im Laufe der Jahre haben sie sich an die Bombardierungen gewöhnt.“

Das brachte Trump offenbar auf die Lage in der Ukraine. „Es gibt Menschen, die in der Ukraine leben“, zitiert ihn Ukrinform. „Man sollte meinen, das wäre unmöglich, aber sie leben dort. Ich weiß nicht, wie sie das schaffen, aber sie leben dort.“ Dann sei Trump sofort wieder zum Thema Libanon gesprungen, ohne seine Gedanken weiter auszuführen.

Russlands März-Offensive gescheitert?

Der Ukraine ist es nach Angaben ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gelungen, eine für den März geplante strategische Offensive des russischen Militärs zu vereiteln. „Und auch wenn die Attacken stetig sind und die Sturmversuche anhalten, ist ihre Intensität und der Maßstab der Auseinandersetzung nicht so groß, wie die Russen das geplant und ihre Kommandeure das der politischen Führung versprochen haben“, sagte Selenskyj in seiner jüngsten abendlichen Videoansprache (16. März).

Ukraine-Krieg: die ukrainische Drohnenabwehr im Einsatz über Kiew (Aufnahme vom 16. März)Ukraine-Krieg: die ukrainische Drohnenabwehr im Einsatz über Kiew (Aufnahme vom 16. März) © Sergei Supinsky/AFPUkraine-Krieg aktuell: Soldatenmangel erschwert Lage der Verteidiger

Nach Angaben unabhängiger Militärexperten ist der Vormarsch der russischen Truppen zuletzt ins Stocken geraten. An einigen Frontabschnitten, speziell im Süden des Landes, konnten die Ukrainer demnach bei Gegenangriffen sogar Territorium zurückerobern. Die Lage bleibt für die Verteidiger aufgrund des anhaltenden Soldatenmangels allerdings schwierig. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)