10:19 UhrHellofresh erwartet Umsatzrückgang

HelloFresh stellt sich nach einem deutlichen Rückgang der Erlöse im abgelaufenen Jahr auf weiter schrumpfende Geschäfte ein. Für 2026 prognostizierte das Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von drei bis sechs Prozent. Auch beim bereinigten Betriebsgewinn (AEBITDA) rechnet der Konzern mit Einbußen: Hier werden 375 bis 425 Millionen Euro erwartet. Vor allem das extreme Winterwetter im ersten Quartal sei der Grund für den erwarteten Rückgang.

Im abgelaufenen Jahr 2025 steigerte HelloFresh das operative Ergebnis dank eines Sparprogramms zwar auf 422,8 Millionen Euro. Der Umsatz brach jedoch währungsbereinigt um neun Prozent auf 6,8 Milliarden Euro ein. Als einen Grund für die Flaute nannte das Management unter anderem Nachwirkungen von operativen und produktionstechnischen Engpässen im US-Geschäft mit Fertiggerichten, die auf der Kundenbindung lasteten.

09:47 UhrÖlpreis-Warnung von JPMorgan

Eine Einigung zwischen der irakischen Regierung und den kurdischen Behörden über die Wiederaufnahme von Ölexporten über den türkischen Hafen Ceyhan drückt den Ölpreis. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligt sich um bis zu drei Prozent auf 100,34 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI fällt zeitweise mehr als vier Prozent auf 91,96 Dollar. „Jedes zusätzliche Handelsvolumen, das in der aktuellen Situation wieder in den Markt fließt, ist wertvoll, daher sanken die Preise entsprechend“, sagte Anh Pham, LSEG-Analyst.

Auch der Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani und die Angriffe des US-Militärs auf iranische Küstenstellungen in der Nähe der Straße von Hormus schürte Spekulationen, dass der Konflikt früher beendet werden könnte, sagte Mingyu Gao, Experte für Energie und Chemie bei China Futures.

09:43 UhrETFs für Einsteiger – kompakt und einfach erklärt

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09:31 UhrKI-Chips für China: Nvidia fährt Produktion hoch

Nvidia hat die Produktion der H200-Prozessoren für den Verkauf in China nach Aussage von CEO Jensen Huang wieder aufgenommen. Der Manager signalisierte damit eine mögliche Wende für die Geschicke des Chip-Giganten auf dem zweitgrößten Markt der Welt.

Im vergangenen April stoppte das US-Handelsministerium die Exporte des H20, eines Prozessors, den Nvidia speziell für den chinesischen Markt entwickelt hatte, machte im August jedoch eine Kehrtwende. Chinesische Vertreter rieten jedoch Kunden in ihrem Land vom Kauf des H20 ab, und Nvidia bemühte sich gleichzeitig um Lizenzen für die fortschrittlicheren Blackwell-Chips. Ende August stellte Nvidia die Produktion des H20-Chips ein.

Das Blatt wendete sich für das Unternehmen im Dezember, als die USA erklärten, sie würden Nvidia erlauben, ihren H200-Prozessor – einen Chip, der eine Generation hinter seiner leistungsstärksten GPU-Serie zurückliegt – in China zu verkaufen, solange das Unternehmen 25 Prozent seiner Umsätze mit der US-Regierung teilt. GPU, oder Grafikprozessoren, sind leistungsstarke Chips, die beim Training von KI-Modellen verwendet werden. Ende Januar, nachdem Huang China besucht hatte, signalisierten dortige Offizielle, dass sie die H200-Verkäufe ebenfalls genehmigen würden.

09:15 Uhr“Anleger werden sehr genau hinhören“

Der Dax kann den positiven Trend der vergangenen Tage zunächst fortsetzen: Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell fester im Bereich von 23.860 Punkten. Das gestrige Geschäft hatte er 0,7 Prozent fester mit 23.731 Zählern beendet.

„Das Augenmerk der Anleger bleibt zwar auf der Entwicklung der Ölpreise“, kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer. „Heute wartet mit der Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve aber ein Themenhighlight“, erläutert sie. „Die zinsen werden sich nicht ändern, aber bei den Äußerungen von Chairman Jerome Powell werden die Anleger angesichts des Iran-Kriegs sehr genau hinhören und dabei den Ausblick im Fokus haben.“

08:57 UhrNvidia rockt den Autosektor

Autoaktien stehen im asiatischen Börsenhandel im Fokus, nachdem diese jüngst Kooperationen mit dem KI-Flaggschiff Nvidia eingegangen sind zur Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge. In Seoul legen Hyundai um 3,3 und Kia um 4,4 Prozent zu, in Tokio Isuzu und Nissan je 1 Prozent. In Hongkong sind Autoaktien dagegen auf der Verliererseite zu finden. Hier kommen neue Geschäftszahlen von Geely nicht gut an, die Aktie verbilligt sich um 3,7 Prozent. BYD liegen 2,6 Prozent im Minus.

08:38 UhrKI könnte Amazons AWS-Umsatz explodieren lassen

Amazon-Chef Andy Jassy traut der Cloud-Sparte AWS dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) künftig einen Jahresumsatz von 600 Milliarden Dollar zu. „Ich war in den vergangenen Jahren der Ansicht, dass AWS in etwa zehn Jahren ein Geschäft mit einem Umsatzvolumen von rund 300 Milliarden Dollar sein könnte“, sagte Jassy. Durch die Entwicklungen im KI-Bereich habe die Sparte nun die Chance, diesen Wert mindestens zu verdoppeln.

Jassys Prognose entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 17 Prozent für das nächste Jahrzehnt. Im vergangenen Jahr verbuchte AWS Erlöse von 128,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 19 Prozent zum Vorjahr.

08:21 UhrKräftige Gewinne in Tokio und Seoul

Sehr uneinheitlich präsentieren sich die Aktienmärkte in Ostasien. Während es in Japan und Südkorea mit den Leitindizes kräftig nach oben geht und auch in Singapur, Indonesien und Malaysia deutlichere Gewinne gesehen werden, zeigen sich die chinesischen Börsen mit geringen Ausschlägen uneinheitlich. Im australischen Sydney ist der Handel bereits beendet, dort folgte man mit einem moderaten Plus von 0,3 Prozent der Vorgabe der Wall Street.

Wo es nach oben geht, dürften die sinkenden Ölpreise unterstützend wirken. Sie fallen um 2,3 bis 3,3 Prozent, der Brent-Ölpreis liegt mit gut 101 Dollar aber weiter im dreistelligen Bereich. Im Handel wird über eine eher nur technische Gegenbewegung spekuliert nach dem vorangegangenen Anstieg, schließlich setze der Iran seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im gesamten Nahen Osten fort.

In Tokio macht der breite Topix einen Satz um 2,4 Prozent, in Seoul geht es für den Kospi sogar um 3,9 Prozent nach oben, wie fast schon üblich angetrieben von den Technologieschwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix mit Gewinnen von bis zu 6 Prozent. Samsung Electronics prüft laut einem Bericht von Bloomberg eine Umstellung auf mehrjährige Verträge für Speicherchips und entfernt sich damit von den derzeitigen kurzfristigeren Vereinbarungen, um die Versorgung angesichts wachsender Engpässe zu stabilisieren.

08:03 UhrEin Highlight wartet auf die Anleger

Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel starten. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, Washington sei noch nicht bereit, den Krieg im Iran zu beenden, man werde sich aber „in der nahen Zukunft“ zurückziehen. Derweil nehmen die innerparteilichen Widerstände gegen den Krieg im Nahen Osten zu. Der ranghöchste US-Beamte für Terrorismusbekämpfung, Joe Kent, ist aufgrund von Bedenken über den anhaltenden Krieg im Iran zurückgetreten. Der Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt; es sei offensichtlich, dass dieser Krieg auf Druck Israels und dessen mächtiger US-Lobby begonnen worden sei.

Brent-Öl gibt um zwei Prozent nach und handelt bei 101 Dollar das Fass. Damit scheint sich der Ölpreis zunehmend um 100 Dollar einzupendeln – ein Niveau, mit dem die Märkte zumindest aktuell offenbar gut leben können.

Highlight des Tages ist die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Abend. Analysten gehen davon aus, dass die Zinszielspanne bei 3,50 bis 3,75 Prozent bestätigt wird. Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt inzwischen klarere Abkühlungstendenzen; auf der anderen Seite erweist sich die Inflation als hartnäckig, um der von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkung einfach nachzukommen. Der jüngste Energiepreisschock dürfte zwar nicht ausreichen, um Zinserhöhungen wieder auf die Agenda zu setzen, er zwingt die Notenbanker jedoch an die Seitenlinie. Am Donnerstag entscheidet dann die EZB über ihre Geldpolitik.

07:45 UhrThyssenkrupp Nucera kappt Prognose 

Thyssenkrupp Nucera hat wegen unerwartet hoher Kosten in seiner Sparte für grünen Wasserstoff (gH2) die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Der Wasserstoff-Spezialist erwartet für 2025/26 nun einen operativen Verlust (Ebit) zwischen 30 und 80 Millionen Euro, wie die Thyssenkrupp-Tochter mitteilte. Zuvor war der Vorstand von einem Fehlbetrag von maximal 30 Millionen Euro oder einer schwarzen Null ausgegangen. Als Grund nannte Nucera höhere Aufwendungen für Optimierungsarbeiten an bereits ausgelieferten Modulen im gH2-Bereich. Zudem habe ein US-Kunde den Vertrag für eine 20-Megawatt-Pilotanlage aufgelöst, da das Projekt die Renditeerwartungen nicht mehr erfülle.

Auch beim Konzernumsatz ruderte das Unternehmen zurück und stellt nun 450 bis 550 Millionen Euro in Aussicht und damit in der Spitze 50 Millionen weniger als bisher geplant. Die Stornierung des US-Projekts und die damit verbundenen buchhalterischen Effekte belasten den Umsatz im Wasserstoff-Segment deutlich. Lichtblick bleibt dagegen das klassische Chlor-Alkali-Geschäft, für das Nucera das untere Ende der Ergebnisprognose leicht anhob.

07:23 UhrMega-Börsengang nimmt Formen an

OpenAI bereitet sich offenbar auf einen Börsengang vor, der Ende des Jahres stattfinden könnte. Das Unternehmen richte seine Strategie dabei auf Geschäftskunden aus, berichtete der Sender CNBC unter Berufung auf Insider und interne Dokumente. Fidji Simo, bei OpenAI für Anwendungen zuständig, habe auf einer Mitarbeiterversammlung in der vergangenen Woche das Ziel vorgegeben: Man müsse die 900 Millionen wöchentlichen Nutzer dazu bringen, die KI-Dienste intensiver zu nutzen: „Wir werden das erreichen, indem wir ChatGPT in ein Produktivitätswerkzeug verwandeln.“

Finanzchefin Sarah Friar verstärkt dem Bericht zufolge unterdessen ihr Team mit erfahrenen Managern für den Kapitalmarkt. Dies wäre eine Kehrtwende: Noch im November hatte Friar Spekulationen über ein baldiges Börsendebüt zurückgewiesen. Nun hat OpenAI laut CNBC seine langfristigen Ausgabenpläne präzisiert, um Investoren zu überzeugen. Statt der ursprünglich von Firmenchef Sam Altman ins Spiel gebrachten 1,4 Billionen Dollar plane OpenAI inzwischen bis 2030 mit Ausgaben von rund 600 Milliarden Dollar für Rechenkapazitäten, hieß es in dem Bericht. Dem stünden erwartete Einnahmen von mehr als 280 Milliarden Dollar gegenüber. OpenAI steht bei der Künstlichen Intelligenz (KI) in einem harten Wettbewerb mit Rivalen wie Google und Anthropic.

07:09 UhrKurserholung an Tokioter Börse

Die asiatischen Börsen legen zu, nachdem die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen zurückgekommen sind. Anleger richteten ihren Blick auf die Sitzung der US-Notenbank Fed, bei der es um die Balance zwischen Wachstums- und Inflationsrisiken vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten gehen wird. Israel hatte seine Offensive mit der Tötung des iranischen Sicherheitschefs verschärft, während der Iran seine Angriffe auf Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten fortsetzte. Die Straße von Hormus bleibt weitgehend blockiert.

Die japanische Börse legt deutlich zu: Der Nikkei-Index gewinnt 2,4 Prozent auf 54.981,70 Punkte. Die chinesischen Märkte zeigen sich uneinheitlich. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gibt 0,3 Prozent auf 4621,95 Punkte nach.

06:53 UhrNvidia im Billionenfieber

Nvidia-Chef Jensen Huang traut allein den beiden Chip-Generationen Blackwell und Rubin bis Ende 2027 ein Umsatzpotenzial von mehr als einer Billion Dollar zu. Diese Schätzung beziehe sich ausschließlich auf die KI-Prozessoren, sagte Huang. In dieser Summe nicht enthalten seien die Erlöse aus dem Geschäft mit Netzwerkchips sowie die neuen Prozessoren, die auf der im Dezember lizenzierten Technologie des Start-Ups Groq basieren. Zum Auftakt der Nvidia-Entwicklerkonferenz GTC am Vortag hatte Huang bereits von einem Umsatzvolumen von einer Billion Dollar gesprochen, ohne jedoch Einzelheiten zur Zusammensetzung zu nennen.

Blackwell und Rubin sind Hochleistungsprozessoren, die das Training und den Betrieb von Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen. Der Blackwell-Chip ist gegenwärtig verfügbar und soll Aufgaben wie das Antworten von Chatbots bis zu 30 Mal schneller erledigen als sein Vorgänger. Die nächste Generation Rubin ist für den weiteren Jahresverlauf geplant. Nvidia will künftig im Jahresrhythmus neue KI-Chipfamilien auf den Markt bringen, um seine dominierende Stellung bei der KI-Hardware gegen Konkurrenten wie AMD und Intel zu verteidigen.

06:34 UhrDas ist los im frühen Devisengeschäft

Am Devisenmarkt gibt der Dollar 0,1 Prozent auf 158,95 Yen nach. Zum chinesischen Yuan legt er leicht auf 6,8813 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,7854 Franken. Der Euro bleibt fast unverändert bei 1,1533 Dollar und zieht leicht auf 0,9058 Franken an.

06:17 UhrRettet die Rüstungsindustrie den deutschen Automobilbau?

Für die kriselnde Auto-Zulieferbranche bieten sich laut einer Studie Chancen in der Rüstungsindustrie. „Rüstung ist nicht der alleinige Rettungsanker für den Automotive-Bereich“, sagte der Branchenexperte Werner Olle der dpa. „Aber die Unternehmen müssen sich breiter aufstellen und da kann Rüstung eine Komponente sein.“ Als Beispiele nannte Olle die Fertigung von Karosserieteilen, Antriebskomponenten, aber auch Fahrzeug- und Assistenzsystemen.

Die Absatzschwäche der deutschen Auto-Industrie und der Wandel hin zur Elektromobilität trifft viele Zulieferbetriebe. Jobabbau ist die Folge. Dagegen verzeichnet die Rüstungsindustrie wegen internationaler Konflikte wie den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine starke Zuwächse und expandiert.

05:59 UhrLässt es Powell noch einmal richtig krachen?

Der Dax versucht sich nach oben zu arbeiten. Dem Montagsplus von 0,5 Prozent ließ der deutsche Börsenleitindex im gestrigen Geschäft einen Aufschlag von 0,7 Prozent auf 23.731 Punkte folgen. Und das trotz eines negativen Handelsstarts. Nach wie vor bestimmen der Krieg im Nahen Osten und die Entwicklung der Ölpreise die Richtung an den weltweiten Aktienmärkten.

Terminlich hat die Wochenmitte für Anleger aber auch anderweitig einiges zu bieten. Los geht’s mit den Preisen. So dürfte die Inflation im Euroraum bereits vor dem Ende Februar ausgebrochenen Nahost-Krieg auf dem Vormarsch gewesen sein. Klarheit bringen die finalen Daten des EU-Statistikamts Eurostat. Es hat in einer früheren Schätzzahl für Februar eine Teuerungsrate von 1,9 Prozent ermittelt. Im Januar hatte die Rate mit 1,7 Prozent noch deutlich unter der Zielmarke von 2,0 Prozent gelegen, die von der Europäischen Zentralbank mittelfristig als ideal für die Konjunktur angesehen wird.

Die US-Notenbank muss in Zeiten des Nahost-Krieges und steigender Ölpreise den geldpolitischen Kurs bestimmen. Trotz der mit dem Militärkonflikt verbundenen Inflationsrisiken gehen Ökonomen davon aus, dass die Federal Reserve den Leitzins weiter in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten wird. Zugleich blicken Investoren mit Spannung auf den aktualisierten Zinsausblick der Währungshüter: Dabei wird sich zeigen, ob sie wie bereits im Dezember für 2026 einen Zinsschritt nach unten avisieren oder diese Option unter dem Eindruck des Ölpreisschocks vorerst vom Tisch nehmen.

Unternehmensseitig legt etwa der von Continental 2025 abgespaltene Autozulieferer Aumovio seine erste Jahresbilanz vor. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 18,7 Milliarden Euro und einem bereinigten Betriebsergebnis von 706 Millionen Euro – das wäre ein Anstieg um mehr als 40 Prozent zum Vorjahr, als es noch die Autosparte des Reifenherstellers Conti war. Der MDAX-Konzern ist mit dem Abbau Tausender Arbeitsplätze noch mitten in der Restrukturierung.

Nach US-Börsenschluss öffnet dann noch Micron die Bücher. Die kräftigen Preissteigerungen bei Speicherchips haben dem US-Konzern voraussichtlich zu einem Gewinnsprung verholfen. Börsianer erwarten von Micron zudem Aussagen zur Entwicklung der weltweiten Lieferengpässe für derartige Halbleiter. Das Unternehmen hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz zwischen 18,3 und 18,7 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 7,99 bis 8,39 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.