Laut ADAC-Studie

So teuer sind die Tickets im Dresdner ÖPNV

Aktualisiert am 18.03.2026 – 10:34 UhrLesedauer: 2 Min.

S-Bahn fährt durch Dresden (Symbolbild): In der Silvesternacht setzt der VVO zusätzliche Züge ein.Vergrößern des Bildes

S-Bahn fährt durch Dresden (Symbolbild): Die Ticketpreise bei der VVO sind im Vergleich zu anderen Großstädten noch günstig. (Quelle: MAREK SLUSARCZYK/imago-images-bilder)

Die Preise im Nahverkehr steigen an – auch in Dresden. Die Landeshauptstadt steht aber noch vergleichsweise günstig da.

ÖPNV-Tickets in deutschen Großstädten sind deutlich teurer geworden. Dresden liegt jedoch bundesweit im Mittelfeld. Das zeigt eine Studie des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC).

Darin wurden die jetzigen Preise mit denen aus dem Jahr 2021 verglichen. Insgesamt zeigt sich: Die Ticketpreise sind in dem Zeitraum durchschnittlich um 27 Prozent teurer geworden.

Bei Einzeltickets reicht die Preisspanne zwischen 2,90 Euro in Erfurt bis 4,20 Euro in Augsburg und München. Der Preis beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) in Dresden liegt mit 3,40 Euro im unteren Mittelfeld und knapp unter dem Durchschnitt von 3,68 Euro.

Bei den Tagestickets sieht das anders aus: Dresdner zahlen hier 9 Euro, das ist mehr als der bundesweite Schnitt von 8,44 Euro. An der Spitze steht Berlin mit 11,20 Euro pro Ticket. Am günstigsten sind die Tickets bei 6,70 Euro in Bielefeld.

Bei Monatskarten kommen Menschen in Dresden etwas günstiger weg als die meisten anderen deutschen Großstädte. Der Preis liegt bei 86,90 Euro, deutlich niedriger als der Spitzenreiter Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS) mit 140,50 Euro.

Wochentickets verschwinden unterdessen in deutschen Städten aus dem Angebot. Nur noch 15 der 25 Städte verkaufen sie – vor fünf Jahren war das fast überall der Fall. In Dresden zahlen Fahrgäste je nach Tarifzone zwischen 24,50 Euro und 87,50 Euro.

Für die Studie hat der ADAC im Januar und Februar 2026 die Ticketpreise in 25 deutschen Großstädten erhoben und mit den Werten aus 2021 verglichen. Für die Erhebung nutzte der Club nach eigenen Angaben KI-gestützte Werkzeuge, um Ticketpreise auf den Webseiten der Verkehrsverbünde abzurufen.

Mehrere Mitarbeiter hätten die Daten anschließend geprüft und gegebenenfalls korrigiert. Verglichen wurden vier Ticketarten – Einzel-, Tages-, Wochen- und Monatstickets – jeweils für einen Erwachsenen in der Standardversion. Als Geltungsbereich diente das jeweilige innere Stadtgebiet.