Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe präsentiert die Ausstellung „Ingeborg Bachmann: ,Ich existiere nur, wenn ich schreibe’“.

Schriftstellerin, Medienstar, Stilikone: Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe präsentiert die Ausstellung „Ingeborg Bachmann: ,Ich existiere nur, wenn ich schreibe’“.Nach ihren Stationen in München und Rom ist die Schau über die österreichische Schriftstellerin bis 6. September im Museum für Literatur im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe zu sehen. Die thematisch fokussierten Stationen befassen sich mit dem frühen Ruhm als Lyrikerin, Bachmanns Auseinandersetzung mit Krieg, Krankheit sowie Beziehungs- und Geschlechterverhältnissen sowie die Dimension ihres Schreibens. Ausgestellt werden neben Originalbriefen unter anderem von Max Frisch, Henry Kissinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs auch Gedichtentwürfe und autobiografische Aufzeichnungen.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung hält Stefan Scherer, Dozent für Neuere Deutsche Literatur- und Medienkulturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), einen Vortrag zum Thema Entscheidung für die Poesie: Bachmanns Abkehr von der Philosophie. Am 5. Mai ist Margarethe von Trottas filmisches Biopic „Ingeborg Bachmann. Reise in die Wüste“ von 2023 zu sehen. Bachmanns Roman Malina widmet sich am 21. Mai ein „Schmökerabend“ mit SWR-Chefsprecherin Isabelle Demey. Und den Abschluss Begleitprogramms bildet am 2. Juli die Lesung aus Andrea Stolls Biografie über Ingeborg Bachmann: „Zwei Menschen sind in mir“. rhp