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Der im Krieg gegen den Iran eingesetzte US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ muss US-Regierungsvertretern zufolge nach einem Feuer an Bord einen Hafen anlaufen. Das Schiff befinde sich im Roten Meer und werde wohl vorübergehend die Souda-Bucht auf Kreta ansteuern, berichten zwei Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Einem der Offiziellen zufolge wurden fast 200 Seeleute wegen Rauchvergiftungen behandelt, ein Soldat sei ausgeflogen worden. Das Feuer brach laut „New York Times“ schon in der vergangenen Woche bei der Entlüftung eines Trockners in der Wäscherei des Schiffes aus. Es habe mehr als 30 Stunden gedauert, bis Seeleute das Feuer gelöscht hatten. Wegen des Brandes haben über 600 Seeleute und Besatzungsmitglieder ihre Betten verloren und schlafen seitdem auf Böden und Tischen, so die Zeitung. Seit dem Feuer konnten die Seeleute keine Wäsche mehr waschen.

An Bord der „Ford“ befinden sich neben der Besatzung rund 75 Militärflugzeuge, darunter Kampfjets vom Typ F-18 Super Hornet

An Bord der „Ford“ befinden sich neben der Besatzung rund 75 Militärflugzeuge, darunter Kampfjets vom Typ F-18 Super Hornet

Foto: via REUTERS

Flugzeugträger eilte in Nahen Osten

Noch im Oktober befand sich das Schiff zusammen mit seinen 4500 Seeleuten und Kampfpiloten im Mittelmeer, als Kriegsminister Pete Hegseth (45) befahl, in die Karibik zu fahren, um den Druck von Präsident Donald Trump (79) auf Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro (63) vor dessen Festnahme zu erhöhen. Von der Karibik aus eilte der Träger zuletzt in den Nahen Osten zum US-israelischen Krieg gegen den Iran, der seit Ende Februar tobt.

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Das Kriegsschiff ist seit insgesamt neun Monaten im Einsatz. Die „Ford“ startet jetzt in ihren zehnten Einsatzmonat und würde im April den Rekord für die längste Trägerverlegung nach dem Vietnamkrieg brechen, so die „New York Times“. Den Besatzungsmitgliedern sei mitgeteilt worden, dass ihr Einsatz wahrscheinlich bis in den Mai verlängert wird, was ein ganzes Jahr auf See bedeuten würde – doppelt so lange wie eine normale Flugzeugträgerverlegung.