Freitag, der 13. März, war für Tausende von Pendlern in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein wahrlich kein Unglückstag. Denn just an diesem stets mit viel Aberglauben garnierten Datum versprach die Deutsche Bahn, dass der für die Vollsperrung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg organisierte Schienenersatzverkehr ab dieser Woche wieder gewohnt rollen solle.

Bahn drohte zwischenzeitlich mit Kündigung

Nach wochenlangem Streit zwischen dem mit dem Ersatzverkehr beauftragten Busunternehmen Ecovista und seinem Kapitelgeber hatte die Bahn versöhnend vermittelt und am vergangenen Freitag verkündet:

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„Sukzessive kommen wieder die ursprünglichen Busse im Ersatzverkehr für die Korridorsanierung Hamburg-Berlin zum Einsatz. Der aufwendige Tausch der über 200 Fahrzeuge wird sich teilweise noch über das Wochenende hinziehen und am Montag abgeschlossen sein. Dann werden Fahrgäste überall wieder die gewohnte Qualität vorfinden. Die vertragskonformen Fahrzeuge werden bis zur vollständigen Wiederinbetriebnahme der Strecke Hamburg-Berlin am 14. Juni zum Einsatz kommen.“

Auf- und Durchatmen bei den Pendlern. Zur Erinnerung: Nur wenige Tage zuvor hatte die Deutsche Bahn Ecovista ungeschminkt und in aller Öffentlichkeit mit der Kündigung des Vertrages gedroht, falls das Busunternehmen nicht die vertraglich vereinbarten Qualitätsstandards bei den eingesetzten Bussen garantieren würde.

Bahnsprecherin gibt Versprechen

Doch lief der erneute Tausch der Busflotte in den vergangenen Stunden reibungslos? Rollen überall wieder die purpurfarbenen Ersatzbusse? Oder klemmt es noch und fahren – wie die vergangenen Wochen – alte klappernde Ersatzbusse mit zum Teil verschimmelten Sitzen und abgefahrenen Reifen?

Mit diesen Fragen vom Nordkurier konfrontiert, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwochnachmittag: „Der aufwendige Tausch der über 200 Fahrzeuge wurde am Montag abgeschlossen. Fahrgäste finden überall wieder die gewohnte Qualität vor.“

Und noch etwas kündigte die Sprecherin an: „Die DB InfraGO wird die Qualität des Ersatzverkehrs weiterhin eng überwachen, um ein verlässliches und komfortables Angebot bis zum Ende der Baumaßnahmen am 14. Juni sicherzustellen.“