„An die Stadtmauer geschmiegt“
Traditionslokal in der Nürnberger Innenstadt wiedereröffnet
18.03.2026 – 17:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Ute Jungnick (r.), die Betreiberin des Restaurants, feiert mit Wirtschaftsreferentin Andrea Heilmaier und Oberbürgermeister Marcus König (beide CSU) die Wiedereröffnung, (Quelle: Stadt Nürnberg/Florian Ehlert)
Seit 1972 wird in dem urigen Gasthaus gegessen und getrunken. Jetzt meldet es sich nach einer Renovierungspause zurück.
Frankenwein, Schäufele und natürlich Nürnberger Bratwürste: Dafür ist die Fränkische Weinstube im Handwerkerhof in Nürnberg bekannt. Doch seit Weihnachten 2025 blieb das Restaurant geschlossen. Jetzt wurde es wiedereröffnet, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.
Demnach seien in den vergangenen Wochen Küche, Gebäudetechnik sowie die Sanitäreinrichtungen der Fränkischen Weinstube saniert worden. Betreiberin Ute Jungnick spricht von einem wichtigen Schritt, um das Restaurant „zukunftsfähig aufzustellen“. Zeitgleich sei es gelungen, das historische Ambiente zu bewahren.
Das Restaurant liegt „an die Stadtmauer geschmiegt“ im Handwerkerhof und ist im Besitz der Stadt. Nach eigenen Angaben haben Mieterin Jungnick und die Stadt gemeinsam 200.000 Euro in die Umbauarbeiten investiert. Die Arbeiten seien Teil der „kontinuierlichen“ Weiterentwicklung des Touristenmagnets, heißt es in der Mitteilung weiter.
Die Fränkische Weinstube wurde 1972 eröffnet, der Handwerkerhof selbst ein Jahr zuvor. Er liegt auf dem Gelände des ehemaligen Waffenhofs der Reichsstadt am Königstor (beim Hauptbahnhof). Das Areal gleicht einer kleinen Stadt in der Stadt.
Wegen der historischen Atmosphäre und der Fachwerkhäuser, in denen Restaurants, Lebkuchenhändler sowie Handwerksbetriebe untergebracht sind, ist der Handwerkerhof vor allem bei Touristen beliebt. Laut Stadt haben bereits Millionen von Menschen den Handwerkerhof besucht.
