Ihr wollt euer Sitzfleisch mal so richtig auf die Probe stellen? Ab dem 19. März habt ihr die Chance dazu. Denn dann startet ein ausuferndes Action-Feuerwerk in den hiesigen Filmtheatern, das sage und schreibe 235 Minuten auf die Uhr bringt.
Wenn wir von einem weltweit mit Spannung erwarteten Epos sprechen, das morgen in den Kinos startet, sprechen wir zunächst einmal eher von „Der Astronaut – Project Hail Mary“. Das Science-Fiction-Abenteuer mit Ryan Gosling ist unbedingt sehenswert (vor allem im Kino!) und schickt sich nicht nur inhaltlich sowie visuell, sondern auch mit seiner durchaus stolzen Laufzeit von fast 160 Minuten an, in die Fußstapfen von Christopher Nolans „Interstellar“ zu treten. Zeitgleich erscheint allerdings ein Film, der dahingehend noch einmal zwei, drei Schippen drauflegt.
„Dhurandhar 2: The Revenge“ startet ebenfalls am 19. März deutschlandweit im Kino – und geht stolze 235 Minuten. Das sind sage und schreibe drei Stunden und 55 Minuten! Und wie nun bekannt wurde, bekommen wir diese auch tatsächlich in voller Länge zu sehen: Das Sequel zum Sensationserfolg „Dhurandhar“ wird uncut mit FSK-18-Freigabe erscheinen …
… und dass diese am Ende mehr als gerechtfertigt sein dürfte, legt nicht nur der obige Trailer nahe, in dem es bereits ordentlich ans Eingemachte geht. Auch schon der Vorgänger machte dahingehend keine Gefangenen und wurde nicht zuletzt aufgrund seiner ausufernden Gewaltspitzen auch harsch kritisiert.
Wer sich davon selbst ein Bild machen oder sich einfach für Teil 2 vorbereiten will, hat übrigens seit kurzem die Möglichkeit, „Dhurandhar“ auf Netflix zu streamen. Der erst im vergangenen Dezember gestartete Kinofilm landete in der Originalversion (mit optionalen Untertiteln, aber ohne deutsche Tonspur) bereits im Februar auf der Plattform. Um den kontroversen Kracher und auch einige weitere indische Blockbuster dort aber auch finden zu können, müsst ihr zunächst die Menüsprache in eurem Netflix-Account auf Englisch umstellen.
„Dhurandar 2“: Blockbuster mit Ansage
Der erste Film konnte über 165 Millionen Dollar einspielen und avancierte damit zu einem der größten Hits der indischen Kinogeschichte. Und in Anbetracht der herausragenden Bewertungen wie etwa bei IMDb (8.3 von 10 Sternen) ist es auch kein Wunder, dass die Fortsetzung bereits im Vorhinein einen großen Hype auslöst – und die Kassen am Ende wohl ebenfalls ordentlich klingeln lassen dürfte. Redkordverdächtige Vorverkaufszahlen bringen indische Kinobetreiber jedenfalls sogar dazu, den Film quasi rund um die Uhr zu zeigen:
In Deutschland wird es natürlich ungleich weniger Vorstellungen geben, die sich allerdings ebenfalls schon gut füllen. Wer das Spektakel auf der großen Leinwand erleben will, sollte mit einem Ticketkauf also besser nicht allzu lange warten. Der Film läuft nirgends in eurer Nähe oder euch sind vier Stunden im Kinosessel schlichtweg zu lang? Keine Sorge, es dürfte wohl nicht allzu lange dauern, bis auch „Dhurandhar 2“ bei Netflix landet!
„Dhurandhar: The Revenge“: Das ist die Story
In „Dhurandhar“ lernten wir den ehemaligen Soldaten Jaskirat Singh Rangi (Ranveer Singh) kennen, der vom indischen Geheimdienst rekrutiert und mit der Aufgabe betraut wurde, kriminelle Syndikate in Pakistan zu infiltrieren, die Terroranschläge in Indien unterstützen. „Dhurandhar: The Revenge“ knüpft nun direkt an die Ereignisse des ersten Teils an und zeigt Rangi, der nicht nur immer tiefer in die kriminelle Machtstruktur vordringt, sondern auch zwischen der Loyalität zu seinem Heimatland und seiner neuen Familie in Pakistan hin- und hergerissen ist…
Die Regie übernahm bei beiden Back-to-Back gefilmten Actionern übrigens Aditya Dhar. Für den Fall, dass ihr zunächst aber ohnehin mal einen Blick auf Teil 1 werfen wollt, lassen wir euch an dieser Stelle auch noch den Trailer zu „Dhurandhar“ da: