Nach dem gigantischen Erfolg des ersten Teils konnte auch Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 auf ganzer Linie überzeugen. Wie schon beim Original setzte auch die Fortsetzung auf ein großes Abenteuer, jede Menge Humor und spannende Action. Mit einem Einspielergebnis von über einer Milliarde US.Dollar  ist der zweite Teil der mit Abstand erfolgreichste Film  der fünfteiligen Piratenreihe.

Am 15. März 2026 zeigte Sat.1 den Blockbuster um 20:15 Uhr. Die Wiederholung folgt eine Woche später, am 22. März 2026, um 17:00 Uhr. Alternativ streamt Fluch der Karibik 2 bei Disney+ und weiteren Anbietern.

Fluch der Karibik 2: Johnny Depp in seiner Paraderolle

Was wäre Fluch der Karibik ohne Johnny Depp und seine eigenwillige Interpretation eines mehr oder weniger gefürchteten Piratenkapitäns? Die exzentrische Darstellung trägt auch im zweiten Teil durch den Film, wenn Captain Jack Sparrow auf seinen alten Erzfeind Davy Jones (Bill Nighy) trifft. Der hat mit dem Trunkenbold noch eine Rechnung offen. Nun soll Jack seine Schuld begleichen und die Ewigkeit auf dem verfluchten Schiff Flying Dutchman verbringen.

Um dem Tag der Abrechnung zu entgehen, wendet sich Jack Sparrow an seine Freunde Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley). Die haben zwar mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, lassen sich aber erneut ins Abenteuer ziehen.

Der zweite Teil der Piratenreihe knüpft direkt an den Erfolg des Originals an und baut die Welt der Reihe aus. Regisseur Gore Verbinski setzt diesmal noch stärker auf gigantische Seeschlachten, mystische Kreaturen und ein rasantes Tempo. Gleichzeitig bleibt mit dem unverwechselbaren Humor und der chaotischen Piraten-Crew das Herzstück der Reihe erhalten.

Fluch der Karibik 2 überzeugt mit spannendem Bösewicht

Ebenso zum Franchise gehört ein fesselnder Antagonist, der trotz aller Bösartigkeit die Sympathien des Publikums gewinnen kann. Schon im ersten Teil überzeugte Geoffrey Rush als Barbossa derart, dass er in allen vier folgenden Filmen wieder mitspielte und vom Feind zum Verbündeten wurde.

Mit Davy Jones brachte man dann einen neuen Bösewicht auf den Plan, der trotz seiner grausamen Herrschaft eine Traurigkeit in sich trägt, die einen mitfühlen lässt. Damit zeigt der Bösewicht mehr emotionale Tiefe, als es dem egomanischen Antihelden Sparrow in fünf Teilen gelingt. Doch für Davy Jones-Darsteller Nighy war der Dreh die reinste Qual.

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Statt eines authentischen Kostüms gab es einen weißen Performance-Capture-Ganzkörperanzug, der später digital nachbearbeitet wurde. Nighy erzählte Anfang des Jahres, er habe sich dadurch sehr isoliert und einsam am Set gefühlt. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Die visuellen Effekte von 2006 sehen auch für heutige Verhältnisse noch immer richtig gut aus.