Erstmals werden in dieser Saison auch Neuerwerbungen präsentiert. In den vergangenen Jahren konnte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) nach Angaben des Geschäftsführers Christian Striefler zwei bedeutende Gemälde erwerben, die zunächst in Schloss Moritzburg ihren Platz gefunden haben. Schlossleiterin Dominique Fliegler kündigte an, dass die beiden Gemälde zusammen mit einer Tapisserie im Monströsensaal ausgestellt werden und Gäste die Werke in dieser Saison erstmals sehen können.

Bei den Gemälden handelt es sich um zwei Porträts, die über eine Auktion angekauft wurden. Eines zeigt König Stanislaus I. Leszczyński (1677–1766), König von Polen sowie Herzog von Lothringen und Bar, gemalt vom preußischen Hofmaler Antoine Pesne. Leszczyński spielte im Augusteischen Zeitalter eine Rolle in der sächsischen Geschichte und bekleidete ab 1697 das Amt des Großmundschenks der polnischen Krone am Hof Augusts des Starken. Das zweite Gemälde ist das Porträt einer Hofdame des sächsisch-polnischen Hofes aus der Zeit Augusts des Starken, geschaffen vom ungarischen Maler Ádám Mányoki.