Iran-Krieg im Liveticker+++ 12:50 Straße von Hormus: Was die Fahrt der „Karachi“ verrät +++TeilenFolgen auf:whatsappwhatsapp

Auch wenn immer wieder die Rede von einer Blockade der Straße von Hormus ist, unpassierbar ist sie nicht. 15 Schiffe durchfahren die Meerenge innerhalb von drei Tagen dicht entlang der iranischen Küste. 

+++ 12:19 Experte: Irans Revolutionsgarden sind eigener Staat geworden +++

Die iranischen Revolutionsgarden haben sich in ihrem mehr als 40-jährigen Bestehen zu einem Staat im Staate entwickelt. Mit der Tötung wichtiger ranghoher Politiker der iranischen Führung durch die US-israelischen Angriffe wurden sie nach Einschätzung von Experten bisher nicht geschwächt, sondern gewannen im Verlauf des seit drei Wochen andauernden Iran-Krieges eher noch an Einfluss und Bedeutung für das Land. Der Nahost-Experte Farsan Sabet vom Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien verweist auf die Ernennung des erzkonservativen Hardliners Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Führer im Iran. Im Iran nach Ali Chamenei seien die Revolutionsgarden „wahrscheinlich – und offener denn je – auch der zentrale politische Akteur“, sagt Sabet der Nachrichtenagentur AFP. Ganz offenbar sei Modschtaba Chamenei den „Ansichten und Absichten der Revolutionsgarden eng verbunden“, fügt Sabet hinzu. Sein „schneller Aufstieg“ zum obersten Führer zeige den großen Einfluss der Garden.

+++ 11:55 Merz: Deutschland kann nach Iran-Krieg zur Öffnung der Seewege „viel tun“ +++

Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigt Deutschlands Bereitschaft, nach dem Iran-Krieg zur Sicherheit in der Region beizutragen. Deutschland könne „viel tun, bis hin auch zu der Öffnung der Seewege und sie frei zu halten“, sagt Merz vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Er wünsche sich von dem Treffen, dass „ein klares Signal von uns ausgeht, dass wir bereit sind zu helfen“, fügt er hinzu. Merz betonte, Deutschland könne „nur dann“ helfen, „wenn die Kampfhandlungen beendet sind“. Für einen solchen Einsatz sei zudem ein internationales Mandat nötig, „das wir gegenwärtig nicht haben“, sagt Merz. Deswegen stünden „noch viele Schritte vor uns, bevor wir überhaupt über ein solches Thema nachdenken können“.

+++ 11:32 Macron nennt Angriffe auf Energieanlagen „rücksichtslose Eskalation“ +++

Nach den jüngsten Angriffen auf Energie-Infrastruktur im Iran und in Katar fordert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron direkte Gespräche zwischen dem Iran und den USA. „Es handelt sich um eine rücksichtslose Eskalation“, sagt Macron kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Er bekräftigt seine Forderung nach einem Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg. „Wenn in der Region eine Zeit der religiösen Feste beginnt, sollte sich die Lage beruhigen, die Kämpfe sollten zumindest für ein paar Tage eingestellt werden“, sagt Macron. Den Verhandlungen müsse wieder eine Chance gegeben werden. Hinsichtlich der Angriffe auf Gasanlagen wünsche er sich, „dass direkte Gespräche zwischen Amerikanern und Iranern zu diesem Thema aufgenommen werden“.

+++ 11:04 GBU-57 – das ist die mächtigste Bunker-Bombe der Welt +++

Um Raketenabschussvorrichtungen an der Straße von Hormus auszuschalten, hatten die USA gestern bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-72 eingesetzt. Die GBU-72 hat besondere Durchdringungskraft und kommt bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz. Stärker ist nur die GBU-57.

+++ 11:00 Raketenalarm in Tel Aviv – Explosionen zu hören +++

In Tel Aviv wird erneut Raketenalarm ausgerufen. Kurz nach einer Warnung der Armee vor vom Iran aus abgefeuerten Raketen waren in der israelischen Metropole mehrere Explosionen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet. Der israelischen Armee zufolge handelte es sich um den sechsten Raketenangriff des Iran auf Israel seit Mitternacht.

+++ 10:37 Shell bewertet Schaden an weltgrößter Gasverflüssigungsanlage in Katar +++

Shell bewertet nach dem iranischen Angriff auf die Laffan Industrial City in Katar die Schäden an seiner Gasverflüssigungsanlage Pearl GTL, der größten der Welt. Wie der britische Ölkonzern mitteilt, ist die Anlage während des Angriffs beschädigt worden. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht. Die Mitarbeiter seien vollzählig. Das Unternehmen arbeite mit der katarischen Regierung sowie der staatseigenen QatarEnergy zusammen, um das Ausmaß der Schäden zu bewerten.

+++ 10:09 Iran-Experte: Europas Nein zu Trump „ist riskant“ +++

US-Präsident Trump bittet um Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus, unter anderem ruft er die Nato in die Pflicht. Doch viele Staaten fühlen sich von Washington übergangen und lehnen ab. Doch Europa hätte die Situation für einen „Deal in trumpscher Manier“ nutzen sollen, sagt der Iran-Experte Hans-Jakob Schindler.

+++ 10:00 Staatsmedien und Ministerium: Drohnenangriffe auf Raffinerien in Kuwait +++

In Kuwait sind nach Angaben von Staatsmedien und der Regierung zwei Raffinerien mit Drohnen angegriffen worden. Bei einem Angriff auf die Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie eines Staatsunternehmens sei ein Feuer ausgebrochen, meldet die kuwaitische Nachrichtenagentur. Verletzt wurde demnach niemand. Kurz darauf brach auf einer weiteren Raffinerie des Unternehmens ein Feuer nach einem Drohnenangriff aus, wie das Informationsministerium erklärt. Es handele sich um die Mina-Abdullah-Raffinerie.

+++ 09:38 Büchter: „Israel hat binnen 24 Stunden sechs Tote zu beklagen“ +++

Die israelische Armee vermeldet immer wieder Erfolge bei ihren Angriffen auf den Iran. Doch das Mullah-Regime reagiert unablässig, immer wieder kommt es zu Drohnen- und Raketeneinschlägen in Israel. ntv-Reporterin Elke Büchter berichtet aus Tel Aviv über den „mühsamen Alltag“ zwischen Luftalarm und Schutzraum.

+++ 09:15 Sorgen vor Lieferengpässen – Gaspreis schnellt in die Höhe +++

Der Preis für europäisches Erdgas ist deutlich gestiegen. Die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen Katars sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. An der Börse in Amsterdam legte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Morgen um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. In der Spitze stieg der Preis bis auf 71,68 Euro. Das war ein Plus von mehr als 30 Prozent.

+++ 08:53 Raffinerie am größten Gasfeld der Welt brennt nach Angriff +++

US-Präsident Trump warnt den Iran vor einer Ausweitung seiner Angriffe und droht ansonsten mit massiven Attacken. Ziel werde in dem Fall das iranische Gasfeld „South Pars“ sein, das Trump mit „noch nie zuvor gesehener Macht und Stärke“ zerstören wolle.

+++ 08:18 Öl-Raffinerie in Saudi-Arabien bei Luftangriff attackiert +++

Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden. Die Auswirkungen seien jedoch minimal gewesen, verlautete aus Branchenkreisen. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor eine Warnung und Evakuierungsaufforderung für mehrere Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar veröffentlicht. Sie galt auch für die attackierte Samref-Raffinerie, die gemeinsam vom saudi-arabischen Ölriesen Saudi Aramco und dem US-Konzern Exxon Mobil betrieben wird. Der Hafen von Yanbu am Roten Meer ist derzeit die einzige Exportmöglichkeit für Rohöl aus den arabischen Golfstaaten. Der Iran hat die Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird, fast vollständig blockiert. Eine Stellungnahme von Saudi Aramco lag zunächst nicht vor.

+++ 07:58 Rettungsdienst: Ein Toter bei iranischen Raketenangriffen im Zentrum Israels +++

Bei der jüngsten Angriffswelle von Raketen aus dem Iran ist dem israelischen Rettungsdienst zufolge ein Mensch im Zentrum Israels getötet worden. Ein „ausländischer Arbeiter“ sei in Moschav Adanim, rund 20 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv, getötet worden, erklärt der israelische Rettungsdienst Magen David Adom. Der Mann habe „mehrere Splitterverletzungen“ erlitten und sei noch am Einsatzort für tot erklärt worden. Mit dem jüngsten Fall steigt die Zahl der Todesopfer bei Angriffen in Israel seit Beginn des Iran-Krieges auf 15. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, sie habe „vom Iran abgefeuerte Raketen“ identifiziert und wolle diese abfangen und zerstören.

+++ 07:35 Schiff vor Emiraten von „unbekanntem Geschoss“ getroffen +++

Ein Schiff ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate nahe der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Vorfall habe zu „einem Brand an Bord geführt“, erklärt die UKMTO. Das Schiff habe sich vor dem emiratischen Hafen Chor Fakkan im Golf von Oman befunden.

+++ 07:17 Iran richtet drei Männer nach Protesten hin +++

Der Iran hat erstmals mehrere Todesurteile im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt. Wie der staatliche Rundfunk berichtet, wurden drei Männer hingerichtet. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Hauptstadt Teheran für den Tod von zwei Sicherheitskräften verantwortlich zu sein. Ihr Urteil sei wegen „Mord und operativer Handlungen“ seitens der USA und Israel gefallen, heißt es in dem Bericht. In der Regel werden Todesurteile im Iran durch Erhängen vollstreckt. Die Proteste waren Ende Dezember zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor. Tausende Demonstranten wurden getötet.

+++ 06:58 Fischer: „Tempowechsel“ im Iran zeigt wahres Kriegsziel +++

Für US-Präsident Trump sind die Aussichten auf einen Kriegsgewinn, ohne die Europäer für sich zu gewinnen, eher mager, meint Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik Klemens Fischer. Als großes Fauxpas betitelt er die ausbleibende Konsultation europäischer Führungskräfte vor Kriegsbeginn.

+++ 06:26 Abu Dhabi schließt Öl- und Gasanlage nach Angriff wegen Trümmerteilen +++

Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten schließen eine Öl- und Gasanlage im Emirat Abu Dhabi nach einem Raketenangriff. Herabstürzende Trümmerteile infolge eines Abwehreinsatzes der Luftabwehr hätten zu „Vorfällen“ geführt, teilte die Regierung in Abu Dhabi mit.  Betroffen ist demnach die Gasanlage Habschan und ein Ölfeld namens Bab. Es gebe keine Verletzten. Die Behörden nannten zunächst keine weiteren Einzelheiten zur Art und Schwere der Schäden. Es blieb auch unklar, für wie lange die Anlagen geschlossen bleiben sollen.

+++ 06:04 Unbekannte Drohnen über US-Militärbasis mit Ministerresidenzen +++

Über der Militärbasis Fort McNair in Washington werden einem Medienbericht zufolge unbekannte Drohnen gesichtet. Auf dem Stützpunkt wohnen US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf drei mit der Situation vertraute Personen. Die Herkunft der Drohnen ist den Angaben zufolge unklar. Die Vorfälle lösen Überlegungen aus, die beiden Minister zu verlegen – dies geschieht jedoch bisher nicht. Das US-Militär beobachtet nach Angaben der Zeitung potenzielle Bedrohungen derzeit besonders aufmerksam. Hintergrund ist die erhöhte Alarmbereitschaft wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Das Pentagon lehnt eine Stellungnahme aus Sicherheitsgründen ab. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht nicht unabhängig verifizieren.

+++ 05:41 Medienbericht: FBI ermittelt gegen Ex-Sicherheitschef Kent +++

Der wegen des Iran-Krieges zurückgetretene oberste US-Sicherheitsbeauftragte Joe Kent steht einem Medienbericht zufolge unter FBI-Ermittlungen. Ihm werde vorgeworfen, geheime Informationen weitergegeben zu haben, meldet das Onlineportal Semafor unter Berufung auf drei Insider. Die Untersuchung habe bereits vor seinem Rücktritt als Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung am Dienstag begonnen. Das FBI lehnt eine Stellungnahme ab.

+++ 05:16 Macron schlägt Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur vor +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat ein Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg vorgeschlagen. Es müsse „unverzüglich ein Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur, insbesondere auf Energie- und Wasserinfrastruktur“ umgesetzt werden, erklärt Macron im Onlinedienst X. Er habe sich nach Angriffen auf Gasanlagen im Iran und in Katar“ mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, ausgetauscht. Die Zivilbevölkerung und ihre grundlegenden Bedürfnisse sowie die Sicherheit der Energieversorgung müssten vor einer militärischen Eskalation geschützt werden, fordert Macron.

+++ 04:44 Saudischer Außenminister: Irans Angriffe müssen aufhören +++

Saudi-Arabien hat den Iran zur Einstellung der Angriffe auf die benachbarten Golfstaaten aufgefordert. Die Angriffe Irans auf seine Nachbarn würden Konsequenzen haben, sagt Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan laut dem arabischen Sender Al Jazeera nach Beratungen mit den Außenministern arabischer und islamischer Staaten in der Hauptstadt Riad. Mit seinem Verhalten isoliere sich der Iran nur weiter. „Ich hoffe, dass sie die Botschaft des heutigen Treffens verstehen, ihre Strategie rasch überdenken und aufhören, ihre Nachbarn anzugreifen“, wird der saudische Minister zitiert.

+++ 03:58 Bei weiteren Angriffen auf Katar: Trump droht dem Iran mit völliger Zerstörung des Gasfelds „South Pars“ +++

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds „South Pars“ gedroht. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall werde er einen Angriff anordnen „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat“. Israel werde „South Pars“ nicht erneut angreifen. Das gelte, solange der Iran nicht weiter Katars Gasanlagen attackiere, schreibt Trump am Anfang seines Posts. Weder die USA noch Katar hätten von dem israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld Kenntnis gehabt, setzt er hinzu.

+++ 03:32 Katar: Große Schäden an Flüssiggasanlage nach erneutem iranischen Angriff +++

Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff nach Angaben aus dem Golfstaat schwer beschädigt worden. Am frühen Morgen wurden im Industriegebiet Ras Laffan mehrere Flüssiggasanlagen angegriffen, was zu „bedeutenden Bränden und weiteren schweren Schäden“ führte, wie der Betreiber Qatar Energy auf der Plattform X mitteilt. Einsatzkräfte seien vor Ort, um den Schaden zu begrenzen. Es gebe keine Verletzten. Dem Verteidigungsministerium in Doha zufolge setzte Iran bei dem Angriff ballistische Raketen ein. Das Industriegebiet war bereits am Abend vom Iran mit Raketen angegriffen worden.

+++ 02:52 Pentagon beantragt 200 Milliarden Dollar für Iran-Krieg +++

Das Pentagon bittet das Weiße Haus um die Genehmigung eines Antrags an den US-Kongress über mehr als 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Krieges im Iran. Dies berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter.

+++ 01:49 Roter Halbmond: Tote durch iranische Raketen im Westjordanland +++

Bei einem iranischen Raketenangriff im besetzten Westjordanland kommen nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds drei Frauen ums Leben. Die Geschosse seien in einen Friseursalon in der Stadt Beit Awwa südwestlich von Hebron eingeschlagen, wie die Nachrichtenagentur Wafa meldet. Eine vierte Person sei schwer verletzt worden. Es handele sich um den ersten tödlichen iranischen Angriff in dem Gebiet seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Das israelische Militär erklärt, es gehe von dem Einsatz von Streumunition aus.

+++ 00:53 Dobrindt kann sich Einsatz für sichere Schifffahrt am Ende des Iran-Kriegs vorstellen +++

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt schließt eine Beteiligung Deutschlands an der Sicherung der Schifffahrt in der Golfregion am Ende des Iran-Kriegs nicht aus. Als Beispiel nennt er am Abend in der ARD-Sendung „Maischberger“ einen Minen-Räumungseinsatz. „Kann sein, dass wir auch gefordert werden, dass wir auf der Straße von Hormus tätig sind. Beispielsweise wenn es darum geht, dass man Minen räumen müsste oder ähnliches“, sagt der CSU-Politiker.

+++ 23:54 Vance: Noch einige Wochen lang höhere Spritpreise +++

US-Vizepräsident JD Vance bereitet die Bürger auf weiterhin hohe Benzinpreise vor. Es liege eine „schwierige Wegstrecke für die kommenden paar Wochen vor uns“, sagt Vance bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan. Die Lage sei jedoch vorübergehend. Um die Preissteigerungen anzugehen, sollen Vance und Energieminister Chris Wright am Donnerstag Vertreter der Ölindustrie treffen. Ein Sprecher des Verbands American Petroleum Institute (API) bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters das geplante Gespräch.

+++ 23:06 Trump gegen weitere Angriffe auf Irans Energiesektor +++

US-Präsident Donald Trump lehnt einer Zeitung zufolge vorerst weitere Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur ab. Trump habe vorab von dem israelischen Schlag gegen das Erdgasfeld South Pars gewusst, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Er habe den Angriff als Reaktion auf die iranische Blockade der Straße von Hormus gebilligt, heißt es. Sollte Teheran dort weiter vorgehen, schließe der Präsident erneute Attacken auf den Energiesektor jedoch nicht aus. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt zunächst nicht vor. Trump ist Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte.

+++ 22:18 Hisbollah attackiert erstmals den Süden Israels +++

Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Aschkelon heulen am Abend die Warnsirenen. Israels Armee bestätigt auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichten darüber.

+++ 22:04 Nato verlegt nächstes Patriot-System in die Türkei +++

Die Nato verstärkt wegen der anhaltenden iranischen Raketenangriffe die Flugabwehr in der Türkei. In der südtürkischen Provinz Adana werde zusätzlich ein Patriot-Raketenabwehrsystem stationiert, teilt ein Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik mit. Es soll demnach vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz dorthin verlegt werden. Das System ergänze zwei weitere Systeme in der Türkei, darunter eines, das Spanien dort seit mehr als einem Jahrzehnt stationiert habe. Aus Gründen der operativen Sicherheit könne man allerdings keine weiteren Einzelheiten zu der Verlegung nennen.

+++ 21:49 Berichte: Israel greift erstmals iranische Marineschiffe an +++

Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 spricht von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und beruft sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 melden einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußert sich nicht zu den Berichten. Israel schließe sich damit den USA an, heißt es in einem Bericht von N12 weiter. Die Zerstörung der iranischen Marine ist eines der Kriegsziele der USA im Iran. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich, das US-Militär habe die gesamte Marine des Landes versenkt.

+++ 21:37 Katar schmeißt iranische Botschaftsmitarbeiter raus +++

Katar reagiert auf den iranischen Angriff auf die eigene Gasinfrastruktur: Das Außenministerium erklärt den Militär- und Sicherheitsattaché der iranischen Botschaft sowie alle Angestellten in den Büros zu unerwünschten Personen, heißt es in einem Statement. Demnach müssen die Personen den Wüstenstaat innerhalb von 24 Stunden verlassen.

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