Stand: 19.03.2026 11:36 Uhr

Eine Person mit einer Fernsteuerung lässt eine Drohne abheben

Mit einer solchen Drohne soll über Kiel nach Lecks im Versorgungsnetz geschaut werden.

Vor knapp einem Monat hatten die Stadtwerke in Kiel angekündigt, bald mit Drohnen nach Lecks im Fernwärme-Versorgungsnetz der Landeshauptstadt zu suchen. Jetzt steht fest, dass die Drohnen am Donnerstagabend zum ersten Mal aufsteigen sollen. Geplant sind die Flüge zwischen 22 Uhr und 6 Uhr in etwa 90 bis 120 Metern Höhe. „Wir schauen, wo sind Leckagen, wo sind vielleicht androhende Leckagen bzw. wo Fernwärme-Rohre eventuell platzen könnten“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Sönke Schuster. „Die Drohnen erkennen aber in erster Linie nur Oberflächentemperaturen und können nicht beispielsweise durch ein Fenster hindurchsehen“.

Höchstens ein Summen könnte man hören, ergänzt er. Die Firma, welche die Drohnen einsetzt, kommt aus Dänemark. Dort habe man bereits viel Erfahrung mit einem solchen Abfliegen des Versorgungsnetzes, so Schuster. Die nächsten Flüge sind für die Nacht von Sonntag auf Montag geplant.

Eine Drohne am Boden.

Die Stadtwerke wollen so undichte Stellen in den Fernwärmerohren finden. Heute gab es einen ersten Drohnen-Testflug.

Eine Drohne für die Landwirtschaft steht auf einer Wiese.

SH Netz kontrolliert Gasleitungen aus der Luft. Drohnen sollen mögliche Methan-Lecks früh erkennen.

Großaufnahme der Drohne "Jedsy X"

Die Drohne fliegt zwischen den Asklepios-Kliniken in Selent und Bad Oldesloe hin und her. Die Entfernung liegt bei 50 Kilometern.

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