• Die K-Pop-Band BTS feiert ihr Comeback mit einem Live-Konzert auf Netflix.
  • Die Übertragung startet am 21. März um 12 Uhr Schweizer Zeit.
  • Millionen Fans werden erwartet. Netflix-Server könnten überlastet sein.
  • Es ist der erste Auftritt der Band seit dreieinhalb Jahren.

«BTS: The Return» bei Netflix

Die Netflix-Doku begleitet das Comeback der K-Pop-Band BTS. Das Kamerateam begleitet die sieben Mitglieder nach Los Angeles, wo sie an ihrem neuen Album arbeiten. Am 21. März folgt beim Streamingdienst die Liveübertragung des ersten Konzerts der Band, seit deren Mitglieder den obligatorischen Militärdienst antraten. Dreieinhalb Jahre ist es her, seit BTS das letzte Mal auftrat. Ob die Netflix-Server dem Ansturm standhalten?

Schaust du dir das BTS-Comeback-Konzert auf Netflix an?

BTS gehört zu den erfolgreichsten Bands der Welt: Bei Instagram, Tiktok sowie Youtube zählt sie über 240 Millionen Followerinnen und Follower, ihr neues Album «Arirang» haben sich bereits fast 5 Millionen Menschen vorbestellt. Das Korea Institute of Culture and Tourism schätzt, dass ihr Comeback der südkoreanischen Wirtschaft einen Schub von umgerechnet mehreren Milliarden Franken verleihen wird.

Als sich der Youtuber Jake Paul für Netflix mit Mike Tyson prügelte, stockte die Liveübertragung derart, dass viele Interessierte wieder abschalteten. Die BTS-Mitglieder RM, Jin, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jung Kook unterziehen den Streamingdienst am Samstag einem Härtetest. Ihre Fans nennen sich «Army» und haben Netflix schon mal vorgewarnt.

Die Liveübertragung für das Konzert am 21. März startet um 12 Uhr Schweizer Zeit.

Der Trailer zur Doku «BTS: The Return».

«Peaky Blinders – The Immortal Man» bei Netflix

In dem Sequel wird es dramatisch: Der Clip zeigt unter anderem Explosionen und einen Schusswechsel. In einer weiteren Sequenz spricht Cillian Murphy (49) als Thomas «Tommy» Shelby und erklärt: «Ich bin nicht mehr dieser Mann.» Was genau er meint, bleibt offen. Spätestens mit dem Netflix-Start am 20. März 2026 wird sich das Rätsel lösen.

Neben Cillian Murphy wird auch Sophie Rundle wieder dabei sein und als Tommy Shelbys Schwester Ada Shelby zurückkehren. Ned Dennehy, Packy Lee und Stephen Graham gehören ebenfalls wieder zum Cast. Weitere Rollen werden unter anderem Rebecca Ferguson, Tim Roth und Barry Keoghan übernehmen. Steven Knight, Schöpfer der Serie «Peaky Blinders – Gangs of Birmingham», stellt das Drehbuch. Regie führt Tom Harper, der mit einigen Episoden der Serie schon Regieerfahrung sammelte.

Die Handlung soll sich im Jahr 1940 in Birmingham abspielen. «Mitten im Chaos des Zweiten Weltkriegs kehrt Tommy Shelby aus dem selbst auferlegten Exil zurück, um sich mit seiner bisher zerstörerischsten Abrechnung zu befassen», verrät eine Beschreibung von Netflix. «Da die Zukunft der Familie und des Landes auf dem Spiel steht, muss Tommy sich seinen eigenen Dämonen und seinem Vermächtnis stellen.»

Bei Rotten Tomatoes erreicht der Film eine Bewertung von 93 Prozent, bei IMDb 7,7/10.

Der Trailer zum Film «Peaky Blinders – The Immortal Man».

«The Comeback» Staffel drei bei HBO Max

Zwanzig Jahre nach ihrem ursprünglichen Start feiert die HBO-Original-Comedyserie «The Comeback» ihr Comeback. «Friends»-Star Lisa Kudrow schlüpft dabei erneut in ihre Rolle als Schauspielerin Valerie Cherish. Im Dokumentationsstil à la «The Office» folgt ihr eine Filmcrew, während sie an einer Sitcom arbeitet, deren Drehbuch komplett von einer künstlichen Intelligenz verfasst wurde.

Bei Rotten Tomatoes erreicht die Serie eine Bewertung von 74 Prozent, bei IMDb 8/10.

Der Trailer zur dritten Staffel von «The Comeback».

«Der Astronaut – Project Hail Mary» im Kino

Basierend auf dem Bestseller des «Der Marsianer»-Autors Andy Weir erscheint mit «Der Astronaut: Project Hail Mary» die Verfilmung eines seiner weiteren Werke. Auch darin muss sich wieder ein einzelner Mann in den Weiten des Weltraums beweisen und dabei mal eben die gesamte Menschheit retten. Wobei: So einsam ist er in diesem Unterfangen gar nicht.

Ryan Gosling spielt in der Geschichte einen Lehrer, der auf einem Raumschiff aufwacht und sich nicht erinnern kann, wie er dorthin gekommen ist. Er trifft auf die CGI-Figur Rocky, einen Bewohner eines fremden Planeten. Auch die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller ist mit von der Partie. «Wenn der Film nur halbwegs die Kameraderie und ‹Gemeinsam schaffen wir das›-Mentalität des Buchs zu kanalisieren vermag, könnte ‹Der Astronaut› die erste Feel-Good-Erfahrung des neuen Jahres sein», schreibt «SpotOn».

Bei Rotten Tomatoes erreicht der Film eine Bewertung von 95 Prozent, bei IMDb gibt es noch keine Bewertung.

Der Trailer zum Film «Der Astronaut – Project Hail Mary».

«Solidarity» im Kino

Solidarität gilt als eines der wertvollsten Prinzipien für menschliche Gemeinschaften, und gleichzeitig ist sie sehr widersprüchlich. Sie kann als universelles Bestreben verstanden werden, sich um alles, was lebt, zu kümmern; sie kann sich aber auch zu einer Kraft der Ausgrenzung oder zu einem Aufruf zu den Waffen entwickeln.

Der Film «Solidarity» zeigt Pflegende, eine Menschenrechtsaktivistin und eine Flüchtlingshelferin in Polen, den Leiter des UN-Flüchtlingskommissariats in Genf und einen Philosophen aus Beirut.

«Wenn Menschen an der belarussisch-polnischen Grenze sterben, wenn der Krieg im Nahen Osten eskaliert und sogar die solidarische Hilfe der UNO infrage steht, zeigt sich die helle und die dunkle Seite der Solidarität. Muss Solidarität neu erfunden werden?», heisst es im Presseheft.

Bei IMDb erreicht der Film eine Bewertung von 5,7/10.

Der Trailer zum Film «Solidarity».

*mit Material von SpotOn

Was haben sich Schweizerinnen und Schweizer in der vergangenen Woche angeschaut?

Der Pixar-Film «Hoppers» hat in den Schweizer Kinocharts alle anderen Filme hinter sich gelassen. Auf dem zweiten Platz folgt die neueste Buchverfilmung von Colleen Hoovers «Reminders of Him».filmdistribution.chBei den Serien hat «One Piece» von Netflix in der vergangenen Woche die meisten Menschen in der Schweiz in seinen Bann gezogen.

Bei den gestreamten Filmen lag «War Machine» von Netflix an der Chartspitze.

Weltweit hat der chinesische Rennfahrerfilm «Pegasus 3» im neuen Jahr bisher am meisten Geld in die Kinokassen gespült, nämlich umgerechnet rund 419 Millionen Franken. Auf dem zweiten Rang folgt das Liebesdrama «Wuthering Heights», das knapp 178 Millionen Franken eingespielt hat.Screenshot/boxofficemojo.comDario Aeberli

Dario Aeberli (dae), Jahrgang 1995, arbeitet seit Oktober 2023 als People-Redaktor bei 20 Minuten. Zuvor war er Lokaljournalist und beim «Migros-Magazin».