Emre Gül hat ein starkes Startelfdebüt für den FC Ingolstadt in dieser Saison hinter sich. Aber darf der 21-Jährige an diesem Samstag (14.03 Uhr/BR und Magenta Sport) gegen Alemannia Aachen wieder auflaufen?
Schließlich kehren nach dem 3:1 in Ulm zwei von Güls Konkurrenten in den Kader zurück: Fredrik Carlsen nach Rot-Sperre, Max Plath nach Gelb-Sperre. „Wir haben noch zwei Tage Training. Alle drei haben die Berechtigung zu spielen“, sagte FCI-Trainerin Sabrina Wittmann am Donnerstag zur Besetzung der Position im zentralen Mittelfeld neben Taktgeber Max Besuschkow.
Trotz des fünften Sieges in diesem Jahr war Wittmann in Ulm mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht durchweg zufrieden gewesen. Am meisten ärgerten die 34-Jährige „die Fahrigkeit. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, hatten aber zu viele Momente zugelassen, aus denen Ulm Profit hätte schlagen können.“
Die Ausfallliste der Ingolstädter ist wieder kleiner geworden, aber: Verzichten muss Wittmann weiterhin auf Markus Ponath (Handverletzung) und Mason Toye (Knie). Yann Sturm (Zahn-OP) ist wieder einsatzfähig, Dafür fallen Jonas Scholz und Georgios Antzoulas wohl weiterhin aus.
Wittmann lobt FCI-Gegner Aachen
Mit Aachen treffen die Schanzer auf eines der formstärksten Teams der Rückrunde. Die Kaiserstädter haben bereits 20 Punkte eingesammelt (FCI: 18) und am vergangenen Wochenende den Tabellenzweite Energie Cottbus mit 4:1 in die Schranken gewiesen.
„Sie sind sehr gut im Umschalten und schaffen es sehr schnell, die Spur zu wechseln“, lobt Wittmann die Mannschaft um den ehemaligen Regensburger Trainer Mersad Selimbegovic. Alemannia- bzw. Drittliga-Topscorer Lars Gindorf (20 Tore/acht Vorlagen) muss wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt zuschauen. ATSV-Stürmer Mika Schroers liegt nach Toren und Assists mit dem besten Schanzer Marcel Costly gleichauf (12/8).
DK