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Historische Euro-Nacht in Freiburg! Der SC besiegt Belgiens KRC Genk deutlich mit 5:1 (Hinspiel 0:1) – und erreicht damit erstmals das Viertelfinale der Europa League. Und nicht nur das: Auch SC-Kapitän Vincenzo Grifo feiert eine Bestmarke!
Der Mittelfeldspieler trifft zum zwischenzeitlichen 3:1 (53.). Es ist sein 106. Treffer für die Breisgauer – damit ist er alleiniger Klub-Rekordtorschütze (vorher Ex-Stürmer Nils Petersen/105 Tore)!
Freiburg macht von Beginn an Druck, erhöht immer weiter das Tempo. Und das zahlt sich aus. In der 19. Minute landet Grifos Freistoßflanke auf dem Kopf von Matthias Ginter, der den Ball ins Tor bugsiert.
Im Gegenzug vergeben die Gäste zwei gute Chancen. Freiburg macht es besser. Ginter köpft auf Igor Matanović. Der Kroate verwandelt zum 2:0.
Aber noch vor der Pause schlägt Genk zurück: Konstantinos Karetsas zieht ab, der Ball springt vom Innenpfosten zurück zu dem Griechen, der für Matte Smets auflegt – der 1:2-Anschluss!
SC Freiburg dreht nach der Pause auf
Zur Halbzeit ist also wieder alles offen. Aber dann ist es Grifos Rekordtor, das Freiburg ins Viertelfinale befördert. Und kurz darauf machen dann Yuito Suzuki (56.) und Maximilian Eggestein (79.) den Deckel drauf auf diese historische Euro-Nacht in Freiburg!
Die SC-Fans feiern ihre Mannschaft und das Weiterkommen nach Abpfiff lautstark. In den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 waren die Breisgauer unter Kult-Coach Christian Streich jeweils im Achtelfinale ausgeschieden.
Nötiger Rückenwind für den Saison-Endspurt?
In der Bundesliga will der Tabellenachte noch auf Rang sieben vorrücken, um sicher wieder an einem europäischen Wettbewerb teilnehmen zu können. Im DFB-Pokal tritt der SC am 23. April im Halbfinale bei Titelverteidiger VfB Stuttgart an. Und in der Europa League wartet bereits Anfang April im Viertelfinale Spaniens Celta Vigo (hat Olympique Lyon aus dem Wettbewerb geschmissen) auf das Team von Trainer Julian Schuster.