Die Stadt steht finanziell unter so großem Druck wie seit langer Zeit nicht mehr. Das ergeben Zahlen aus dem am Donnerstag im Stadtrat verabschiedeten Haushalt für das laufende Jahr. Kostenpflichtiger Inhalt Da sind Einsparungen wie beim Personal von 42 Millionen Euro schon drin. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen um rund 390 Millionen Euro. Die noch vor zwei Jahren mit rund 700 Millionen Euro gefüllte Ausgleichsrücklage schrumpft aufgrund des ebenfalls aufzufangenden Defizits des Jahres 2025 somit nahezu komplett auf 26 Millionen Euro. Es müssen gleichzeitig immer mehr Kredite aufgenommen werden. Für Investitionen sollen sie sich in diesem Jahr auf 1,5 Milliarden Euro auftürmen, es kommen 643 Millionen für Liquidität hinzu. Kommt es auch so, sind 2026 allein 64 Millionen Euro an Zinsen zu zahlen.