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Berlin – Ist die Berliner Polizei zwei Tage nach dem Fund der Leiche des Ukrainers Oleksii Khmarenko dem Mörder auf der Spur? Mordkommission und Kriminaltechnik haben am Mittwoch ein Bürogebäude in Spandau durchsucht. Staatsanwaltssprecher Michael Petzold bestätigte den Vorgang sowie die Sicherstellung von Beweismitteln auf Anfrage.
Rückblick: Am Montag wurde der 45-Jährige an der Freybrücke in Spandau entdeckt und aus der Havel gezogen. Schnell war klar – der Mann wurde ermordet.
Zwei Tage danach rückte die Polizei in ein Bürogebäude an der Seeburger Straße in Berlin-Spandau ein. Nach BILD-Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass der Ukrainer dort ermordet und zur Havel gebracht wurde. Offenbar hatten Zeugen den entscheidenden Hinweis gegeben.

Oleksii Khmarenko
Foto: Polizei Berlin
Das Motiv für das Verbrechen ist unklar. Die Mordkommission ist weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen und fragt:
► Wer kannte Oleksii Khmarenko und kann Angaben zu seinem Umfeld und seinen Lebensgewohnheiten machen?
► Wer hat Oleksii Khmarenko am Wochenende 7. oder 8. März 2026 gesehen?
► Wer hat am 8. März bzw. in der Nacht zum 9. März 2026 oder am Morgen des 9. März 2026 im Bereich der Altstadt Spandau bis hin zur Freybrücke am Ufer der Havel oder in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht, z. B. Personen oder Fahrzeuge im Uferbereich?
Hinweise nimmt die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts an der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911666 oder per E-Mail an LKA116-Hinweis@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.