Das Wasser und der Wasserhaushalt sind eines der zentralen Themen der nächsten Jahrzehnte, wenn es um den Strukturwandel des sogenannten Rheinischen Reviers geht. Dies wurde einmal mehr deutlich beim zweiten Wasser.Dialog, bei dem in der Textilkakademie der Fokus auf die Zukunft der Wasserversorgung in der Tagebauregion gelegt wurde. Dabei spielt nicht nur die Flutung der Tagebaurestlöcher eine Rolle. Die zukünftige Trinkwasserversorgung muss ebenso sicher gewährleistet sein wie der Erhalt der Feuchtgebiete, insbesondere der Naturpark Maas-Schwalm-Nette. „Alle Projekte sind unweigerlich mit dem Wasser verbunden“, sagte Bodo Middelhoff, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier. Die Industrie, die sich nach der Abkehr von der Braunkohlegewinnung und der Hinkehr zu zukunftsfähigen Unternehmen in der Region ansiedeln möchte, werde viel Wasser brauchen.