Grund sei die anhaltend hohe Gewaltkriminalität im bahnpolizeilichen Bereich Berlins, teilte die Bundespolizei weiter mit. Im Jahr 2025 registrierte sie 4.251 Gewaltdelikte, nach 4.184 im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 mit 2.753 Fällen entspricht das einem Anstieg um 54 Prozent. Besonders deutlich nahm die Zahl der Gewaltdelikte zu, in denen Täter Waffen, Messer, Reizgas, Pyrotechnik oder andere gefährliche Gegenstände mitführten oder verwendeten. Hier stieg die Zahl 2025 auf 725 Fälle nach 577 im Vorjahr.

Die Einhaltung des Verbotes werde durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht und kontrolliert, hieß es weiter. Bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung könnten die Gegenstände sichergestellt und ein Zwangsgeld angedroht beziehungsweise festgesetzt werden.