08:35 Uhr“Hitzekuppel“ sorgt für Rekordtemperaturen in den USA

Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle hat große Teile der USA erfasst und sorgt bereits im März für hochsommerliche Bedingungen. Der National Weather Service warnt vor einer sogenannten „Hitzekuppel“, unter der sich die heiße Luft staut und die Temperaturen in weiten Regionen bis zum Wochenende extrem hoch bleiben lässt. Besonders betroffen sind die südwestlichen Bundesstaaten sowie Täler in Kalifornien und Wüstengebiete in Arizona.

In mehreren Städten wurden bereits Rekordwerte für März gemessen, darunter in Phoenix und Palm Springs mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Den bisherigen Höchstwert meldeten Behörden aus Martinez Lake nahe der mexikanischen Grenze mit 43,3 Grad. Damit erreicht die Hitze Werte, die sonst erst im Mai üblich sind und teils deutlich über dem Durchschnitt liegen.

07:55 UhrMette-Marit: Epstein hat mich manipuliert

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat erstmals ausführlich über ihre frühere Beziehung zu Jeffrey Epstein gesprochen und sich dabei tief erschüttert gezeigt. In einem Fernsehinterview mit dem Sender NRK sagte die 52-Jährige, sie bereue die Bekanntschaft zutiefst: Sie wünschte, sie hätte Epstein niemals getroffen. Zugleich erklärte sie, sie habe damals nicht gewusst, dass es sich um einen Sexualverbrecher handelte, und sei von ihm „manipuliert und getäuscht“ worden. Über Jahre hinweg habe es Kontakt und einen Austausch auch über private Themen gegeben – selbst nach Epsteins erster Verurteilung.

Die Enthüllungen hatten in Norwegen scharfe Kritik ausgelöst, zumal sich Mette-Marit lange nur schriftlich geäußert hatte. Ihr Name taucht vielfach in den Akten zum Fall Epstein auf. Dass sie sich erst jetzt persönlich äußert, wurde zuvor unter anderem mit gesundheitlichen Gründen erklärt: Die Kronprinzessin leidet an einer chronischen Lungenkrankheit. Zusätzlich verwies sie auf die Belastung durch den Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby. Sie brauche viel Ruhe, ihr Gesundheitszustand habe sich zuletzt weiter verschlechtert, sagte Mette-Marit.

07:38 UhrBundestag befasst sich mit Buchpreisaffäre von Weimer

Der Bundestag befasst sich heute mit dem umstrittenen Eingreifen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in das Vergabeverfahren für den deutschen Buchhandlungspreis. Die Linken-Fraktion hat dazu eine Aktuelle Stunde zum Thema „Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit verteidigen – Einschränkungen durch den Beauftragten für Kultur und Medien beenden“ beantragt. Weimer hatte den Ausschluss der Buchhandlungen mit nicht näher bezeichneten Erkenntnissen des Verfassungsschutzes begründet.

07:30 UhrDas wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

der Bundestag befasst sich heute mit der Lage bei Bluttests für Schwangere auf ein Down-Syndrom des Kindes. Eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe hat eine Initiative eingebracht, die auf eine genauere Untersuchung der Umsetzung zielt. Hintergrund ist die Sorge, dass die Tests so regelmäßig gemacht werden, dass dies faktisch einer Reihenuntersuchung gleichkäme. Sie sind seit 2022 auf Kassenkosten möglich. 

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Zum Ende des Wahlkampfs in Rheinland-Pfalz stimmen sich die Parteien bei Abschlussveranstaltungen auf die Landtagswahl am Sonntag ein. 

  • Mit dem Fest des Fastenbrechens findet der Fastenmonat Ramadan seinen Abschluss.

  • In Erfurt beginnt um 17:00 Uhr der 75. Deutschen Juristentag

  • Im Prozess gegen einen wegen mutmaßlicher Geschäfte mit Drogenhändlern angeklagten Staatsanwalt wird um 11:00 Uhr am Landgericht Hannover das Urteil verkündet.

  • Leipzig und die TSG Hoffenheim eröffnen um 20:30 Uhr den 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga. 

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen „Tag“. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

07:02 UhrItalienischer Rechtspopulist Umberto Bossi ist tot

Der Gründer der Regionalpartei Lega Nord, Umberto Bossi, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Medienberichten zufolge verstarb der langjährige Rechtspopulist in einem Krankenhaus im norditalienischen Varese. Bossi galt insbesondere in den 1990er- und 2000er-Jahren als eine der prägenden Figuren der italienischen Politik und machte die Lega Nord zu einer einflussreichen Kraft im Norden des Landes.

October-25-2022-Roma-Italy-Umberto-Bossi-during-the-session-in-the-Chamber-of-Deputies-for-the-vote-of-confidence-of-the-Meloni-government-October-25-2022-in-Rome-ItalyBossis Schimpftiraden galten insbesondere den Politikern in der Hauptstadt Rom – und irregulär ins Land gekommenen Migranten. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Unter seiner Führung war die Partei ab 1994 mehrfach an den Mitte-Rechts-Regierungen von Silvio Berlusconi beteiligt. Bossi fiel durch provokante Rhetorik auf und setzte sich in den Anfangsjahren für eine Abspaltung Norditaliens ein. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2004 war er gesundheitlich stark angeschlagen. Sein Nachfolger Matteo Salvini richtete die Partei später neu aus und formte sie zu einer landesweit agierenden rechtsnationalen Kraft. Regierungschefin Giorgia Meloni würdigte Bossi als wichtigen Wegbereiter der ersten Mitte-Rechts-Koalition im neuen italienischen Parteiensystem.

06:30 UhrElijah Wood liest nach 24 Jahren endlich „Der Herr der Ringe“

Rund 24 Jahre nach dem Kinostart von „Der Herr der Ringe“ hat Hauptdarsteller Elijah Wood eingeräumt, die Romanvorlage von J. R. R. Tolkien bislang nicht gelesen zu haben. In der „Late Show“ von Stephen Colbert gestand der Frodo-Darsteller, dass er die Trilogie erst jetzt in Angriff nehme. 

Wood reagierte zunächst mit Gelächter und räumte ein, dass ihm das Geständnis gerade gegenüber dem bekennenden Tolkien-Fan Colbert besonders unangenehm sei. Zugleich verwies er darauf, dass er seit Beginn der Dreharbeiten im Jahr 1999 eigentlich genügend Zeit gehabt hätte. Immerhin gebe es nun „Neuigkeiten“: Er habe mit der Lektüre begonnen und halte das Werk für „unglaublich“. Colbert konterte augenzwinkernd, er wolle nicht spoilern, doch Wood wisse ja vermutlich, wie die Geschichte ausgehe.

05:55 Uhr“Je größer, desto besser“ – Goldmünze mit Trump-Konterfei geplant

Ein US-Kunstgremium hat die Prägung einer goldenen Gedenkmünze mit dem Konterfei von Präsident Donald Trump zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten gebilligt. Die von Trump ernannten Mitglieder entschieden einstimmig. Die Münze ist Teil einer Serie, die die US-Münzanstalt anlässlich des Jubiläums herausgeben will. US-Schatzmeister Brandon Beach erklärte, man wolle mit den Münzen den beständigen Geist des Landes und seiner Demokratie würdigen – dafür gebe es kein sinnbildlicheres Motiv als den amtierenden Präsidenten.

Bei der Vorstellung eines Entwurfs wurde auch über die Größe der 24-Karat-Goldmünze diskutiert, deren Durchmesser bis zu 7,6 Zentimeter betragen könnte. Eine Beraterin des Weißen Hauses sagte, Trump wünsche sich die größtmögliche Ausführung. Parallel dazu hat die Regierung vorgeschlagen, eine Ein-Dollar-Münze mit Trumps Bildnis noch in diesem Jahr in Umlauf zu bringen. Kritiker verweisen jedoch auf ein Gesetz, das die Darstellung eines Präsidenten auf Dollar-Münzen erst drei Jahre nach dessen Tod erlaubt. Für die Goldmünze könnte eine Ausnahme gelten, da sie nicht für den Umlauf bestimmt ist.

05:45 UhrSchlagzeilen aus der Nacht