Die Sonne scheint, erste Knospen und Vögel kommen raus. Etwas liegt in der Luft, wenn das Frühjahr kommt. In der Natur, aber auch in der Stimmung von Menschen. Ein Quiz
Die Erdrotation stimuliert unseren Gleichgewichtssinn. Mehr Licht regt unsere Sexualhormone an. Frühblüher-Pollen aktivieren unser Nervensystem.
Die Sonne verändert den Hormonhaushalt, unter anderem wird die Bildung von Vitamin D angekurbelt. Mehr Licht hemmt die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, und aktiviert gleichzeitig Serotonin und Dopamin – bekannt als Glückshormone.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 13/2026. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.
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Mit vibrierenden Luftsäcken in ihrem Bauch. Mit ihren Flügeln. Bienen reiben ihre Fühler gegeneinander wie Grillen.
Viele Insekten summen, aber die Geräusche der Bienen sind besonders auffällig. Sie stammen vom sehr schnellen Schlag ihrer vier Flügel. Forscher gehen aber davon aus, dass der Ton verstärkt wird durch die mit den Flügeln verbundenen Brustmuskeln, deren Kontraktion die Brustringe vibrieren lässt.
Weil der Winkel zwischen Erde und Sonne 45 Grad beträgt. Weil die Erde der Sonne jetzt am nächsten steht. Weil die Sonne den Himmelsäquator nordwärts überquert.
Die Sonne wechselt von der Süd- auf die Nordhalbkugel. Dadurch sind jetzt Tag und Nacht annähernd gleich lang.
Durch den Wind. Durch Vögel oder Säugetiere. Durch Insekten.
In der Evolution hat sich ein für beide Seiten vorteilhaftes Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Insekten entwickelt (Mutualismus): Insekten erhalten Nahrung, Pflanzen reproduzieren sich. Die Bestäubung durch Insekten ist effizienter als durch Wind, weil sie den Pollen gezielt von Blüte zu Blüte bringen. Insekten bestäuben rund 90 Prozent der Blütenpflanzenarten.
Alte Bäume strahlen Wärme aus und regen die Blüten an. Diese Pflanzen können ihr eigenes UV-Licht generieren. Sie blühen sehr früh, bevor die Bäume ausschlagen.
In Buchen- und Eichenwäldern gelangen nur drei Prozent des Lichts durch die dicht belaubten Kronen der Bäume. Deshalb nutzen Waldpflanzen ein schmales Zeitfenster im Frühjahr und die Trägheit der Bäume.
Kornelkirsche (Gelber Hartriegel) Forsythie Weißdorn
Die Kornelkirsche blüht oft schon im Februar und im März, manchmal sogar bei Schnee, dann sind ihre gelben Blüten besonders gut sichtbar. Die Blüten sind perfekt darauf abgestimmt, eine der ersten Nahrungsquellen im Jahr für Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer zu sein. Ihre Blütenknospen sind frosthart, weil sie klein und gut isoliert sind.
2,33 Grad 23,44 Grad 32,44 Grad
Nach der Giant Impact Hypothesis wurde die noch junge Erde vor etwa 4,5 Milliarden Jahren von einem sich bewegenden Himmelskörper namens Theia getroffen. Die Kollision war wahrscheinlich ein „streifender“ Einschlag und kein direkter Frontalzusammenstoß. Dabei wurde die Erde leicht auf die Seite gekippt.
Im Jahr 2381 v. Chr., nachdem ein Asteroid den Erdorbit verschoben hatte. Nächstes Jahr. Im Jahr 2048.
Nach 2048 wird die Frühlings-Tagundnachtgleiche zunächst häufig auf den 19. März fallen, weil sich der astronomische Frühlingsbeginn langfristig leicht nach vorne verschiebt. Der Grund: Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne dauert nicht exakt 365 Tage, sondern 365,2425 Tage. Um diesen Unterschied auszugleichen, wird alle vier Jahre ein Schalttag eingefügt, der 29. Februar. Das ist aber mehr als die nötigen 23 Stunden und 16 Minuten. Diese Abweichung wird nur alle 200 Jahre korrigiert, indem ein Schalttag entfällt. Das nächste Mal wird das 2100 der Fall sein. Dann verschiebt sich der Frühlingsbeginn wieder nach hinten auf den 20. und 21. März.
Ostern ist der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling Der Durchschnitt der letzten 532 Jahre wird berechnet. Ostern ist der erste Sonntag nach dem letzten Frost.
Im christlichen Kalender beginnt der Frühling immer am 21. März. Weil der erste Vollmond danach jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt, gibt es kein festes Osterwochenende. Diese Regel stammt aus dem Jahr 325 vom Ersten Konzil von Nicäa.
Zwiebelpflanzen besitzen frostresistente Zellwände. Ihre Zwiebeln haben einen Nährstoff- und Energievorrat. Ihre Wurzeln reichen in wärmere Bodenschichten.
Blumenzwiebeln produzieren die Nährstoffe fürs nächste Frühjahr bereits im Vorjahr unmittelbar nach der Blüte, während die grünen Blätter noch an der Pflanze sind. In dieser Phase betreibt die Pflanze weiter Fotosynthese und lagert die gesammelte Energie in der Zwiebel ein. Deswegen sollte man im Garten das grüne Laub der Blumen stehen lassen und erst abschneiden, wenn es verwelkt ist.
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