Wetter in Nürnberg
Schnee an Ostern? Experte sieht leicht erhöhte Chancen
20.03.2026 – 09:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Ostereier neben Krokussen (Archivbild): Reicht es für Schnee an den Feiertagen? (Quelle: IMAGO/D. Drubig/imago)
Vor Ostern wird das Wetter in Nürnberg wechselhafter und kühler. Ein Experte hat nun eingeschätzt, ob sogar Schnee möglich ist.
Das Wetter in Nürnberg wird in den kommenden Tagen zunehmend wechselhaft, zudem deutet sich rund um den Monatswechsel eine kühlere Phase an. Laut Prognose von „wetter.com“ gehen die Temperaturen spürbar zurück.
Damit stellt sich auch in Franken die Frage: Könnte es zu Ostern noch einmal winterlich werden?
Ganz ausschließen will das Wetterexperte Dominik Jung nicht. Seine Einschätzung für Nürnberg fällt jedoch differenziert aus: Die Wahrscheinlichkeit für eine geschlossene Schneedecke an den Feiertagen liegt im niedrigen zweistelligen Bereich, wie Jung der Lokalredaktion von t-online sagte.
Konkret veranschlagt der Diplom-Meteorologe die Chance für Nürnberg auf etwa 10 Prozent. Damit liegt die Stadt über vielen Regionen im Norden und Westen Deutschlands, wo die Wahrscheinlichkeit meist nur bei rund fünf Prozent oder darunter liegt. An die Werte von München reicht Nürnberg allerdings nicht heran – dort sieht der Experte rund 15 Prozent.
Ein Grund: In südlicheren Regionen sind winterliche Rückfälle im Frühjahr grundsätzlich etwas wahrscheinlicher als im Norden oder Westen.
Auch der Blick auf die Prognose stützt diese Einschätzung. Laut „wetter.com“ sinken die Temperaturen in Nürnberg zwar deutlich, insbesondere zum Monatswechsel. Die Höchstwerte bewegen sich jedoch weiterhin überwiegend im positiven Bereich.
Heißt: Kühlere Tage, Regen oder Schauer sind durchaus wahrscheinlich. Für eine geschlossene Schneedecke – also tatsächlich „weiße Ostern“ – müssten jedoch mehrere Faktoren zusammenkommen.
Für Nürnberg bedeutet das: Die Chancen auf Schnee sind etwas höher als in vielen anderen Städten – ein echtes Winter-Comeback zu Ostern bleibt aber auch hier eher unwahrscheinlich.
