Nigel Farage sagt, er würde massenhafte muslimische Gebetsveranstaltungen an historischen britischen Stätten verbieten, falls er zum Premierminister gewählt wird, und beschreibt eine kürzliche Versammlung auf dem Trafalgar Square als „provokativ„.
Der Reform-UK-Führer argumentierte, dass Einzelgebet zwar uneingeschränkt bleiben sollte, aber groß angelegte religiöse Veranstaltungen an symbolischen Orten gestoppt werden sollten. Seine Äußerungen folgen auf eine öffentliche Ramadan-Versammlung in London, an der Hunderte teilnahmen, darunter auch der Bürgermeister der Stadt.
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Der Vorschlag stieß auf Kritik im gesamten politischen Spektrum. Premierminister Keir Starmer verteidigte Großbritanniens Tradition religiöser Vielfalt und wies darauf hin, dass Veranstaltungen mehrerer Glaubensrichtungen in öffentlichen Räumen stattfinden.
Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan, der an der Veranstaltung teilnahm, hat solche Zusammenkünfte zuvor als Spiegelbild der multikulturellen Gesellschaft Großbritanniens unterstützt. Die Debatte trägt zu wachsenden Spannungen über Religion in der britischen Politik bei.